Ein jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten erscheint es lächerlich, in der zweiten wird es bekämpft, und in der dritten gilt es als selbstverständlich.
- Arthur Schopenhauer

Klugwort Reflexion zum Zitat
Schopenhauer beschreibt hier einen typischen Verlauf von neuen Ideen oder Problemlösungen: Zuerst werden sie belächelt, dann bekämpft, bevor sie schließlich zur allgemeinen Wahrheit werden.
Diese Dynamik findet sich in nahezu allen Bereichen des Fortschritts – von wissenschaftlichen Theorien über soziale Bewegungen bis hin zu technischen Innovationen. Was heute selbstverständlich erscheint, musste sich oft gegen großen Widerstand durchsetzen.
Das Zitat fordert uns auf, über unsere eigene Haltung gegenüber neuen Ideen nachzudenken. Reagieren wir skeptisch oder gar ablehnend, weil sie ungewohnt sind? Oder erkennen wir das Potenzial hinter ihnen?
Schopenhauer erinnert uns daran, dass viele große Errungenschaften nicht sofort anerkannt wurden – und dass wir offen bleiben sollten für Neues, auch wenn es anfangs ungewöhnlich oder provokant erscheint.
Zitat Kontext
Arthur Schopenhauer war ein Philosoph, dessen eigene Ideen lange Zeit nicht ernst genommen wurden, bevor sie später große Anerkennung fanden.
Sein Zitat steht im Kontext seiner Beobachtungen über den geistigen Fortschritt der Menschheit. Viele bahnbrechende Theorien – ob in Wissenschaft, Philosophie oder Gesellschaft – wurden zunächst verlacht oder abgelehnt, bevor sie sich als Wahrheit durchsetzten.
Auch heute bleibt diese Einsicht relevant. In einer Welt, die ständig im Wandel ist, begegnen uns immer wieder Ideen, die erst nach langen Debatten zur Norm werden. Schopenhauer erinnert uns daran, dass Akzeptanz oft ein langer Prozess ist – und dass das, was heute belächelt wird, morgen bereits als selbstverständlich gelten kann.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Schopenhauer
- Tätigkeit:
- deutscher Philosoph
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion