Warum sich Menschen, die etwas zu sagen haben, das es wert ist, gehört zu werden, nicht die Mühe machen, zu lernen, wie man es zu Gehör bringt, ist eines der seltsamen Rätsel des modernen Lebens.
Ohren Zitate
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Wie ist es möglich, dass ein Wesen mit so sensiblen Juwelen wie den Augen, mit so verzauberten Musikinstrumenten wie den Ohren und mit einem so fabelhaften Nervengeflecht wie dem Gehirn sich als etwas anderes als einen Gott erleben kann?
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Wir haben zwei Ohren und einen Mund, damit wir doppelt so viel zuhören können wie wir sprechen.
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Was für eine Wohltat wäre es nicht, die Ohren so leicht verschließen und öffnen zu können, als die Augen!
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Der Instinkt oder Trieb ist der Sinn der Zukunft; er ist blind, aber nur, wie das Ohr blind ist gegen Licht und das Auge taub gegen Schall.
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Eine edle Seele erträgt so wenig anhaltende moralische Dissonanzen, als das Ohr das Gekritzel eines Messers auf Glas.
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Wir konsultieren nur das Ohr, weil uns das Herz fehlt.
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Ich bringe euch die Vernunft zu Gehör und halte euch in einer Sprache, die so klar ist wie das ABC, die Wahrheit vor Augen.
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So angenehm die Musik dem Ohre ist, wenn es sie hört, so unangenehm ist sie ihm oft, wenn man ihm davon vorspricht.
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Jeder Mensch der stocktaub ist, müßte seine Ohren der Anatomie vermachen.
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Zu grelles Licht gefährdet das Sehen. Übermäßiger Lärm betäubt das Gehör. Zu stark Gewürztes verdirbt den Geschmack. Übergroße Erregung stumpft das Gefühl.
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Der Bauch hat keine Ohren.
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So ziemlich mein ganzes Leben lang war ich Künstlerin und habe es geliebt, in meinem Zimmer zu singen und Lieder für meine eigenen Ohren zu schreiben.
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Was immer du auch zu erdulden hast, wohlan, vertraue es verlässlichen Ohren an.
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Watson", sagte er, ‚wenn dir jemals auffallen sollte, dass ich ein wenig zu viel Vertrauen in meine Fähigkeiten habe oder mich weniger um einen Fall kümmere, als er es verdient, flüster mir bitte ‘Norbury' ins Ohr und ich werde dir unendlich dankbar sein.
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Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens will uns etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme nicht hören. Wir fürchten uns, wenn wir allein und stille sind, dass uns etwas in das Ohr geraunt werde, und so hassen wir die Stille und betäuben uns durch Geselligkeit.
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Die Menschen sprechen manchmal von einer bestialischen Grausamkeit, aber das ist eine große Ungerechtigkeit und Beleidigung für die Tiere; ein Tier kann niemals so grausam sein wie ein Mensch, so kunstvoll grausam. Der Tiger reißt und nagt nur, das ist alles, was er tun kann. Er würde nie auf die Idee kommen, Menschen an den Ohren festzunageln, selbst wenn er dazu in der Lage wäre.
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Das Ohr ist der Weg zum Herzen.
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Es gibt manche Leute die nicht eher hören bis man ihnen die Ohren abschneidet.
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Teurer Freund, du bist verloren! Fürsten haben lange Arme, Pfaffen haben lange Zungen, Und das Volk hat lange Ohren!
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In Tagen höchsten Glückes soll man besonders auf den Rat seiner Freunde hören und ihnen sogar noch mehr Gewicht einräumen, als zuvor. Das sind gerade die Zeiten, in denen wir uns hüten müssen, Schmeichlern unser Ohr zu leihen, läßt man sie erst an sich herankommen, dann fällt man ihnen leicht zum Opfer. Wir halten ja das Lob, das sie uns erteilen, für durchaus berechtigt, und diese Selbsteinschätzung ist die Quelle zahlloser Verfehlungen: der Mensch bildet sich allerlei ein, bläht sich auf, befindet sich dabei aber im größten Irrtum und verfällt dadurch der schmählichsten Lächerlichkeit.
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Was Ablenkung anlangt, so scheint mir die Stimme gefährlicher zu sein als bloßes Geräusch. Denn die Stimme wirkt immer auf die Seele, während ein Geräusch nur an unser Ohr schlägt und es füllt.
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Auf die Gothaer Philister Sie spähen, lauschen, geben acht Auf alles, was geschiehet, Was jeder treibt, was jeder macht, Was jeder redet laut und sacht, Nichts ihnen sich entziehet. Durch Fenster ihre Blicke spähn, Ihr Ohr lauscht an den Thüren, Es darf nichts unbemerkt geschehn, Die Katz nicht auf dem Dache gehn Daß sie es nicht erführen. Des Menschen Geist, Gedanken, Werth, Das spitzt nicht ihre Ohren; Wie viel alljährlich er verzehrt Und ob mit Recht der Mann gehört Zu den Honoratioren. Ob er zuerst zu grüßen ist, Ob »Herr von« und gnädig, Ob Rath nur oder Canzelist, Luther'scher oder röm'scher Christ, Verehelicht oder ledig. Sein Haus wie groß, sein Rock wie fein, wird gründlich wohl erwogen, Doch: kann er uns von Nutzen sein? Wird jeder Rücksicht groß und klein Wie billig vorgezogen. Sonst frägt sich's, was hält er von uns, Von uns wie denkt und spricht er? Da frägt man nach bei Hinz und Kunz, Wiegt seine Wort' mit Loth und Unz, Erspähet die Gesichter.
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Wenn alles am besten funktioniert, dann nicht, weil du das Schreiben gewählt hast, sondern weil das Schreiben dich gewählt hat. Es ist, wenn du verrückt nach ihr bist, wenn sie in deinen Ohren, deinen Nasenlöchern, unter deinen Fingernägeln steckt. Es ist, wenn es keine andere Hoffnung mehr gibt als das.
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Übe dein Ohr im Überhören.
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Als mein Land, in das ich gerade meinen Fuß gesetzt hatte, um meine Ohren herum in Brand gesetzt wurde, war es Zeit, sich zu rühren. Es war für jeden Menschen an der Zeit, sich zu rühren.
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Lärm: Ein Gestank im Ohr. Ungezähmte Musik. Haupterzeugnis und Kennzeichen der Zivilisation.
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Unser öffentliches Leben verkümmert, wenn nur die extremsten Stimmen Gehör finden. Vor allem aber bricht die Demokratie zusammen, wenn der Durchschnittsbürger das Gefühl hat, dass seine Stimme nicht zählt, dass das System zugunsten der Reichen, der Mächtigen oder bestimmter Interessen manipuliert wird.
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Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das Gehör, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen.
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Wähle eine Frau eher nach deinem Ohr als nach deinem Auge.
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