Wohlwollen Zitate

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Es wird Heinrich IV. von Frankreich, einem Mann mit einem weiten und wohlwollenden Herzen, zugeschrieben, dass er um das Jahr 1610 einen Plan zur Abschaffung des Krieges in Europa vorschlug. Der Plan bestand darin, einen europäischen Kongress oder, wie die französischen Autoren es nennen, eine pazifische Republik zu gründen, indem er Delegierte aus den verschiedenen Nationen ernannte, die als Schiedsgericht in allen Streitigkeiten zwischen den Nationen fungieren sollten.
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Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt der ein europäisches Ereignis gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloß ein lokales, ein „nationales“, ist für einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bösartig genialer Versuch, zu Gunsten einer nihilistischen Gesamt-Abwertung des Lebens gerade die Gegen-Instanzen, die großen Selbstbejahungen des „Willens zum Leben“, die Exuberanz-Formen des Lebens in’s Feld zu führen.
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Der fleht: Wie erlange ich doch die Gunst jener Geliebten? Du: Wie entreiße ich mich dem Verlangen danach? Der: Wie fange ich‘s an, um von jenem Übel frei zu werden? Du: Wie fange ich‘s an, um der Befreiung davon nicht zu bedürfen? Ein anderer: Was ist zu tun, daß ich mein Söhnchen nicht verliere? Du: Was ist zu tun, daß ich seinen Verlust nicht fürchte? Mit einem Wort: Gib allen deinen Gebeten eine solche Richtung, und du wirst den Erfolg sehen.
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