Ordnung Zitate

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Das Ergebnis meiner Reise war ein gewisser geistiger Frieden. Wo vorher Chaos herrschte, herrschte jetzt Ordnung. Mein Geist kam zur Ruhe. Endlich hatte ich eine Philosophie. Die Worte Christi „Das Himmelreich ist in dir“ hatten für mich eine neue Bedeutung. Nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft, sondern jetzt und hier ist der Himmel in uns. Alle unsere Aufgaben liegen in dieser Welt und in der Gegenwart, und der Versuch, ungeduldig in das Jenseits zu blicken, ist ebenso vergeblich wie fruchtlos.
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Das süßeste Glück, das es gibt, ist das des häuslichen Lebens, das uns enger zusammenhält als ein andres. Nichts identifiziert sich stärker, beständiger mit uns, als unsere Familie, unsere Kinder. Die Gefühle, die wir erwerben oder die wir in jenem intimen Verkehr verstärken, sind die echtesten, die festesten, die uns an sterbliche Wesen knüpfen können, weil nur der Tod allein sie auslöschen kann. Sie sind auch die reinsten, weil sie der Natur, der Ordnung der Dinge entspringen und uns aus eigener Kraft vom Laster und von verderblichen Neigungen fernhalten.
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Gesundheitsfürsorge als Menschenrecht bedeutet, dass jedes Kind, egal wo es geboren ist, Zugang zu einer Hochschul- oder Berufsschulausbildung haben sollte, wenn es sich dafür entscheidet, und ich denke, dass niemand obdachlos sein sollte, wenn wir öffentliche Strukturen und eine öffentliche Politik haben, die es den Menschen ermöglichen, ein Zuhause und Essen zu haben und ein würdiges Leben in den Vereinigten Staaten zu führen.
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Weißt du, dass ich hier sitze und denke: Wenn ich nicht mehr an das Leben glauben würde, wenn ich den Glauben an die Frau, die ich liebe, verlieren würde, wenn ich den Glauben an die Ordnung der Dinge verlieren würde, wenn ich davon überzeugt wäre, dass alles ein ungeordnetes, verdammenswertes und vielleicht teuflisches Chaos ist, wenn ich von allen Schrecken der menschlichen Enttäuschung getroffen würde - ich würde trotzdem leben wollen. Wenn ich einmal von dem Becher gekostet habe, würde ich mich nicht von ihm abwenden, bis ich ihn geleert habe! Aber mit dreißig werde ich den Becher sicher verlassen, auch wenn ich ihn nicht geleert habe, und mich abwenden - wohin, weiß ich nicht. Aber bis ich dreißig bin, weiß ich, dass meine Jugend über alles triumphieren wird - jede Enttäuschung, jeden Ekel vor dem Leben. Ich habe mich oft gefragt, ob es auf der Welt irgendeine Verzweiflung gibt, die diesen rasenden Durst nach Leben überwinden könnte. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es das nicht gibt, zumindest nicht, bis ich dreißig bin.
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