Was, meine Freunde, ist die Eroberung eines Volkes durch ein anderes? Sie ist bedeutungslos. Jede bringt das gleiche Ergebnis. Aber die erbitterten Kämpfe, als sich die Höhlenbewohner in den Anfängen der Zeitalter gegen das Tiervolk behaupteten oder die Elefanten zum ersten Mal merkten, dass sie einen Herrn hatten, das waren die wahren Eroberungen - die Siege, die zählen.
Ära, Epoche Zitate
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Niemand zweifelt daran, dass vor der Sintflut das beste Zeitalter gewesen ist.
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Friede – In der Weltpolitik eine Periode des Betrugs zwischen zwei Perioden des Kampfes.
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Jede Formel jeder Religion muss sich im Zeitalter der Vernunft dem Härtetest der Vernunft und der allgemeinen Zustimmung stellen.
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Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.
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Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter.
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Je verdorbner ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber. Je mehr Sklaverei der Regierungform oder -unform, desto mehr werden jene zu Mägden der Knechte.
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In einem maschinellen Zeitalter ist die Schneiderei eines der letzten Refugien des Menschlichen, des Persönlichen, des Unnachahmlichen.
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Kurze Parenthesen können, bandlos abgebrochen, als neue Perioden mitreden; ein langer Schmarotzer-Periode muß sich durchaus mit dem Stammperioden grammatisch verwurzeln; und die Probe der Güte ist, daß der Leser nicht dabei zurückzulesen hat.
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Die Vernunft hat ihre Epochen, ihre Schicksale wie das Herz, aber ihre Geschichte wird weit seltner behandelt.
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Der Wahrheit ist allezeit nur ein kurzes Siegesfest beschieden zwischen den beiden langen Zeiträumen, wo sie als paradox und als trivial gering geschätzt wird.
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Unser Zeitalter ist das eigentliche Zeitalter der Kritik, der sich alles unterwerfen muss.
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In allen Epochen, bis weit in die Vorgeschichte hinein, haben sich die Menschen gemalt und geschmückt.
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Die Schöpfung ist eine anhaltende Periode der Glückseligkeit, auch wenn das Thema immer noch sehr traurig sein kann. Denn es gibt den Triumph, dass du es geschafft hast und dass du es so gemacht hast, wie nur du es machen konntest. Du hast es nicht so gemacht, wie dir jemand gesagt hat, dass du es tun sollst.
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Jedes Zeitalter muß seine eigenen Bücher schreiben, so zwar, daß immer eine Generation für die nächstfolgende schreibt.
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Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber.
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Friede: die Epoche des Betrügens zwischen zwei Epochen des Kriegführens.
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Jedes Zeitalter und jede Generation muss so frei sein, für sich selbst zu handeln.
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Mit wenigen Worten viel sagen heißt nicht, erst einen Aufsatz machen, und dann die Perioden abkürzen; sondern vielmehr, die Sache erst überdenken, und aus dem Überdachten das Beste so sagen, daß der vernünftige Leser wohl merkt, was man weggelassen hat. Eigentlich heißt es, mit den wenigsten Worten zu erkennen geben, daß man viel gedacht habe.
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Die Ideen verschlingen die Zeitalter, wie die Menschen von ihren Leidenschaften verschlungen werden. Wenn der Mensch geheilt ist, wird sich die menschliche Natur vielleicht selbst heilen.
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Genialität ist in jedem Zeitalter vorhanden, aber die Menschen, die sie in sich tragen, bleiben betäubt, es sei denn, es geschehen außergewöhnliche Ereignisse, die die Masse aufheizen und schmelzen, so dass sie herausfließt.
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Der Reiz der Geschichte und ihre rätselhafte Lektion bestehen darin, dass sich von Zeitalter zu Zeitalter nichts ändert und doch alles ganz anders ist.
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Der Geist einer Epoche lässt sich am besten in den abstrakten idealen Künsten ausdrücken, denn der Geist selbst ist abstrakt und ideal.
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Unsere Zeit, welche die interessanten ›Aberglauben‹ früherer Zeitalter selbstbewußt entwertet, ist selbst nur weniger interessant, keineswegs weniger abergläubisch, und wird einst ungleich anderer Nachsicht der Betrachtung bedürfen, wenn spätere Geschlechter eingesehen haben werden, daß dem Menschen, unbeschadet aller begreiflichen und jeweils sogar notwendigen Vordergrundsoptiken, als letzte Hintergrundstimmung doch nur Eines ziemt: Bei Gott kein Ding für unmöglich zu halten.
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Große Eroberer werden immer angestaunt werden, und die Universalhistorie wird ihre Perioden nach ihnen zuschneiden. Das ist traurig, es liegt aber in der menschlichen Natur. Gegen den großen und starken Körper selbst eines Dummkopfs, wird immer der kleine des größesten Geistes, und sonach der große Geist selbst verächtlich erscheinen, wenigstens für den größesten Teil der Welt, und das so lange Menschen Menschen sind. Den großen Geist im kleinen Körper vorzuziehn ist Überlegung, und zu der erheben sich die wenigsten Menschen. Bei einem Viehmarkt sind immer die Augen auf den größesten und fettesten Ochsen gerichtet.
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Die Ketzerei des einen Zeitalters wird zur Orthodoxie des nächsten.
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Mit der Einführung der Landwirtschaft begann für die Menschheit eine lange Periode der Gemeinheit, des Elends und des Wahnsinns, aus der sie erst jetzt durch das segensreiche Wirken der Maschine befreit wird.
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Aufklärung in einzelnen Subjekten durch Erziehung zu gründen, ist also gar leicht; man muß nur früh anfangen, die jungen Köpfe zu dieser Reflexion zu gewöhnen. Ein Zeitalter aber aufzuklären, ist sehr langwierig; denn es finden sich viel äußere Hindernisse, welche jene Erziehungsart teils verbieten, teils erschweren.
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Jedes Zeitalter und jede Generation muss so frei sein, in allen Fällen für sich selbst zu handeln, wie die Zeitalter und Generationen, die ihr vorausgegangen sind. Die Eitelkeit und Anmaßung, über das Grab hinaus zu regieren, ist die lächerlichste und unverschämteste aller Tyranneien.
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Es gibt keine Wahrheit an sich. An sich ist einer der größten Materialismen der Epoche.
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