Sterben heißt nur, so zu sein, wie wir waren, bevor wir geboren wurden. Doch niemand empfindet Reue, Bedauern oder Abscheu, wenn er diesen letzten Gedanken betrachtet.

- William Hazlitt

William Hazlitt

Klugwort Reflexion zum Zitat

Hazlitt bietet eine beruhigende und philosophische Perspektive auf den Tod, indem er ihn mit dem Zustand vor unserer Geburt vergleicht. Dieser Vergleich relativiert die Angst vor dem Tod, da er uns auf einen Zustand zurückführt, der uns zuvor bereits bekannt war: das Nichts. Durch diese Betrachtungsweise wird der Tod als natürlicher Teil des Lebenszyklus dargestellt, frei von Bedauern oder Angst.

Das Zitat fordert uns auf, den Tod nicht als etwas Fremdes oder Bedrohliches zu betrachten, sondern als eine Rückkehr zu einem ursprünglichen Zustand. Es lädt ein, sich mit der Endlichkeit des Lebens aus einer gelassenen und philosophischen Perspektive auseinanderzusetzen und den Fokus auf das zu richten, was innerhalb unseres Lebens liegt – unsere Entscheidungen, Handlungen und Beziehungen.

Zitat Kontext

William Hazlitt, ein prominenter Essayist und Kritiker, beschäftigte sich häufig mit existenziellen Fragen. Dieses Zitat spiegelt seine Fähigkeit wider, tiefgründige Themen in klarer und zugänglicher Sprache zu präsentieren, um die Leser zum Nachdenken und zur Selbsterkenntnis anzuregen.

Daten zum Zitat

Autor:
William Hazlitt
Tätigkeit:
englischer Essayist, Literaturkritiker und Schriftsteller
Epoche:
Romantik
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Emotion:
Keine Emotion