Kummer Zitate

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Nachruf O du, die ungern mir voran gegangen, Wirst du wohl noch des Erdentraums gedenken? Und fühlst du wohl, den Flug zurück zu lenken, Zuweilen noch ein flüchtiges Verlangen? Gewiß! Du kennst ja meiner Seele Bangen, Wirst einen letzten Gruß ihr gerne schenken, Dann aber wirst du auf dein Grab dich senken, Denn dieß, du weißt es, hält mich stets gefangen. Doch wenn du nun in nächtlich-heil'ger Stille Hernieder schwebst, ein Lüftchen deine Hülle, Was wird mir deine Gegenwart verkünden? Ach, dieses, daß sich Gram und Wehmuth legen, Daß Funken sich von neuer Wonne regen, Denn deine Nähe nur kann sie entzünden.
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Du kannst dir nicht vorstellen, welcher Kummer und Zorn die ganze Seele erfasst, wenn eine große Idee, die man lange und fromm verehrt hat, von ein paar Stümpern aufgegriffen und auf die Straße geschleppt wird, zu noch mehr Dummköpfen wie ihnen selbst, und man sie plötzlich auf dem Flohmarkt wiederfindet, unkenntlich, schmutzig, schief, absurd präsentiert, ohne Proportion, ohne Harmonie, ein Spielzeug für dumme Kinder.
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Kummer bereitet dich auf die Freude vor. Sie fegt gewaltsam alles aus deinem Haus, damit die neue Freude Platz zum Eintreten findet. Sie schüttelt die gelben Blätter von den Zweigen deines Herzens, damit frische, grüne Blätter an ihrer Stelle wachsen können. Sie reißt die faulen Wurzeln aus, damit neue, darunter verborgene Wurzeln Platz zum Wachsen haben. Was auch immer der Kummer aus deinem Herzen schüttelt, an seine Stelle wird etwas viel Besseres treten.
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Das beste Mittel für alle, die verängstigt, einsam oder unglücklich sind, ist, nach draußen zu gehen, wo sie allein sein können, allein mit dem Himmel, der Natur und Gott. Denn dann und nur dann kannst du spüren, dass alles so ist, wie es sein sollte, und dass Gott will, dass die Menschen inmitten der Schönheit und Einfachheit der Natur glücklich sind. Solange es das gibt, und das sollte für immer sein, weiß ich, dass es für jeden Kummer einen Trost gibt, egal unter welchen Umständen. Ich glaube fest daran, dass die Natur allen, die leiden, Trost spenden kann.
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Das beste Mittel für diejenigen, die Angst haben, einsam oder unglücklich sind, ist, nach draußen zu gehen, irgendwo, wo sie ganz allein mit dem Himmel, der Natur und Gott sein können. Denn nur dann spürt man, dass alles so ist, wie es sein sollte, und dass Gott die Menschen inmitten der einfachen Schönheit der Natur glücklich sehen will. Solange es das gibt, und das wird es sicher immer, weiß ich, dass es dann immer Trost für jeden Kummer geben wird, egal wie die Umstände sind. Und ich glaube fest daran, dass die Natur Trost in allen Schwierigkeiten spendet.
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