Woher kommen die Übel wie die Korruption? Sie kommt von der nie endenden Gier. Der Kampf für eine korruptionsfreie, ethische Gesellschaft muss gegen diese Gier geführt und durch den Geist „Was kann ich geben“ ersetzt werden.

- Avul Pakir Jainulabdeen Abdul Kalam

Avul Pakir Jainulabdeen Abdul Kalam

Klugwort Reflexion zum Zitat

A. P. J. Abdul Kalams Zitat ist eine kraftvolle Reflexion über die Wurzeln der Korruption und den Weg zu einer gerechteren Gesellschaft.

Er identifiziert Gier als zentrale Ursache für Korruption – ein inneres Verlangen, das Menschen dazu bringt, persönliche Vorteile über das Gemeinwohl zu stellen. Kalam fordert dazu auf, dieses Denken durch einen Geist der Großzügigkeit und des Gebens zu ersetzen. Diese Vision zielt darauf ab, eine Gesellschaft zu schaffen, in der Werte wie Selbstlosigkeit und Ethik Vorrang haben.

Das Zitat lädt dazu ein, über unsere eigenen Prioritäten nachzudenken. In einer Welt, die oft von Wettbewerb und Materialismus geprägt ist, erinnert Kalam daran, dass wahre Zufriedenheit und sozialer Fortschritt aus dem Geben und nicht aus dem Nehmen resultieren.

Die Aussage fordert uns auf, Verantwortung für unser Handeln und unsere Gemeinschaft zu übernehmen. Sie zeigt, dass der Weg zu einer korruptionsfreien Gesellschaft nicht nur in Gesetzen oder Richtlinien liegt, sondern in der Veränderung individueller Denkweisen und Werte. Kalams Worte sind ein Aufruf, die Bedeutung von Ethik und Altruismus in unserem Leben und in der Gesellschaft zu fördern.

Zitat Kontext

A. P. J. Abdul Kalam, bekannt als der ‚Raketenmann Indiens‘ und ehemaliger Präsident des Landes, war nicht nur ein Wissenschaftler, sondern auch ein Visionär, der sich für eine gerechte und ethische Gesellschaft einsetzte.

Dieses Zitat spiegelt seine Überzeugung wider, dass Korruption nicht nur ein politisches oder wirtschaftliches Problem ist, sondern eine tief verwurzelte moralische Herausforderung. Historisch gesehen kämpfte Indien – wie viele andere Nationen – mit Korruption, die das Wachstum und die soziale Gerechtigkeit erheblich beeinträchtigte.

Philosophisch knüpft Kalam an die Idee an, dass die Veränderung von Gesellschaften bei den Individuen beginnt. Seine Betonung auf den Geist des Gebens erinnert an universelle Werte, die in vielen Religionen und Philosophien betont werden, wie Selbstlosigkeit und Nächstenliebe.

In der heutigen Zeit, in der Korruption weltweit eine Herausforderung bleibt, ist Kalams Botschaft hochaktuell. Sie inspiriert dazu, persönliche Integrität zu fördern und eine Kultur der Verantwortung und Transparenz zu schaffen. Sein Aufruf, Gier durch Großzügigkeit zu ersetzen, bleibt ein zeitloses Prinzip für die Schaffung einer besseren Welt.

Daten zum Zitat

Autor:
Avul Pakir Jainulabdeen Abdul Kalam
Tätigkeit:
ind. Wissenschaftler und Politiker
Epoche:
Digitale Ära
Emotion:
Keine Emotion