Wenige Minuten zuvor hatte ich nur drei Dinge vor Augen: die Unermesslichkeit der Nacht, des Raums und der Natur, meine eigene Schwäche und Angst und den nahenden Tod.

- Herbert George Wells

Herbert George Wells

Klugwort Reflexion zum Zitat

Herbert George Wells beschreibt hier einen Moment intensiver Selbstreflexion und existenzieller Einsicht. Die Betrachtung der Unermesslichkeit der Nacht und des Universums führt zu einer bewussten Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit und Verletzlichkeit. Diese universellen Themen – Raum, Natur und Tod – verdeutlichen die Kleinheit des Individuums im Vergleich zur immensen Weite des Kosmos. Gleichzeitig spiegeln sie die Menschlichkeit in ihrer Angst, aber auch in ihrer Fähigkeit zur Kontemplation wider.

Das Zitat lädt dazu ein, über die Beziehung zwischen Mensch und Universum nachzudenken. Es zeigt, wie die Erkenntnis der eigenen Schwäche uns helfen kann, den Wert jedes Moments zu schätzen und das Leben mit Demut zu betrachten. Die Unermesslichkeit, die Wells beschreibt, ist ein Appell an die Bescheidenheit und das Staunen, das wir angesichts der Größe des Daseins empfinden sollten.

Zitat Kontext

Herbert George Wells, bekannt für seine visionären Romane und philosophischen Betrachtungen, thematisierte oft die Beziehung zwischen Mensch und Kosmos. Dieses Zitat ist ein Beispiel für seine Fähigkeit, das Alltägliche mit dem Universellen zu verbinden und existenzielle Fragen in einer klaren und poetischen Sprache auszudrücken.

Daten zum Zitat

Autor:
Herbert George Wells
Tätigkeit:
britischer Schriftsteller, Historiker und Soziologe
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Keine Emotion