Sollten es nicht die guten Menschen sein, die die Religion verehren; anstatt daß die Religion die guten Menschen macht?

- Georg Christoph Lichtenberg

Georg Christoph Lichtenberg

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat ist eine zum Nachdenken anregende Reflexion über die Beziehung zwischen Religion und Moral. Es deutet darauf hin, dass der wahre Zweck der Religion darin besteht, den moralischen Charakter des Einzelnen zu heben, und nicht darin, zu definieren, was als moralisch oder unmoralisch gilt. Das Zitat impliziert, dass eine Religion, die es nicht schafft, gutes Verhalten unter ihren Anhängern zu fördern, keine wahre Religion ist, sondern vielmehr ein Werkzeug für unmoralisches Verhalten. Dieses Zitat hat eine tiefgreifende emotionale Wirkung, da es den Einzelnen dazu herausfordert, seine eigenen Überzeugungen und Handlungen in Bezug auf seinen Glauben zu hinterfragen. Es regt zur Selbstbeobachtung und Selbstreflexion an und kann zu einem tieferen Verständnis der eigenen Werte und Überzeugungen führen. Letztendlich ist die emotionale Wirkung dieses Zitats eine der Introspektion und Selbsterkenntnis, da es den Einzelnen dazu zwingt, sich mit seinem eigenen moralischen Kompass auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie seine Religion diesen unterstützt oder ihm widerspricht.

Daten zum Zitat

Autor:
Georg Christoph Lichtenberg
Tätigkeit:
deutscher Schriftsteller, Mathematiker, Physiker und Aphoristiker
Epoche:
Aufklärung
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Emotion:
Neugier