Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten, und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?
- Georg Christoph Lichtenberg

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat hat eine emotionale Wirkung, die die Perspektive des Lesers auf das Wesen der Religion und ihre Rolle in der Gesellschaft in Frage stellt. Die Aussage deutet darauf hin, dass die Hingabe der Menschen an ihre religiösen Überzeugungen oft nicht mit ihren Handlungen übereinstimmt und dass es eine Heuchelei gibt. Dieser Gegensatz zwischen Worten und Taten kann beim Leser Gefühle der Enttäuschung, Frustration und Verwirrung hervorrufen. Die am Ende des Zitats gestellte Frage – ob es nicht seltsam ist – fordert den Leser auf, über die Ungereimtheiten nachzudenken, die er in seiner Umgebung beobachtet, und die Gültigkeit gesellschaftlicher Normen und Erwartungen in Frage zu stellen. Insgesamt hat das Zitat das Potenzial, zum Nachdenken und zur Selbstbeobachtung anzuregen und den Leser zu inspirieren, ein tieferes Verständnis für die Welt und seinen Platz darin zu suchen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Georg Christoph Lichtenberg
- Tätigkeit:
- deutscher Schriftsteller, Mathematiker, Physiker und Aphoristiker
- Epoche:
- Aufklärung
- Mehr?
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- Emotion:
- Neugier