Im Laufe des Lebens verliert alles seine Reize wie seine Schrecken; nur eines hören wir nie auf zu fürchten: das Unbekannte.
- Marie von Ebner-Eschenbach

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat spricht die dem Menschen innewohnende Angst vor dem Unbekannten an und wie sie unsere Begeisterung und Motivation im Leben dämpfen kann. Wenn wir uns neuen Erfahrungen und Herausforderungen stellen, kann unser anfänglicher Enthusiasmus schwinden, weil unsere Ängste und Befürchtungen überhand nehmen. Es gibt jedoch eine Sache, die wir immer wieder fürchten, nämlich die Ungewissheit und das Geheimnis dessen, was vor uns liegt. Diese Angst vor dem Unbekannten kann lähmend wirken und uns davon abhalten, Risiken einzugehen und Chancen zu ergreifen. Sie ist aber auch eine treibende Kraft, die uns vorwärts treibt und uns anspornt, das Unbekannte zu erforschen und zu entdecken. Letztlich ist die emotionale Wirkung dieses Zitats eine Erinnerung daran, unsere Ängste und Unsicherheiten anzunehmen und sie als Quelle der Motivation und des Wachstums zu nutzen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Marie von Ebner-Eschenbach
- Tätigkeit:
- Österreichische Schriftstellerin
- Epoche:
- Realismus
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- Emotion:
- Angst