Es ist nichts Falsches daran, zu leiden, wenn du für einen bestimmten Zweck leidest. Unsere Revolution hat die Gefahr und den Tod nicht abgeschafft. Sie hat lediglich dafür gesorgt, dass sich Gefahr und Tod lohnen.
- Herbert George Wells

Klugwort Reflexion zum Zitat
H.G. Wells beschreibt hier die Realität von Veränderung und Revolution: Opfer sind oft unvermeidlich, doch sie sollten einen sinnvollen Zweck haben.
Leiden an sich ist nicht gerechtfertigt – doch wenn es in den Dienst einer größeren Sache gestellt wird, kann es seinen Sinn erhalten. Dies ist eine Perspektive, die viele Bewegungen für Freiheit, Gerechtigkeit oder gesellschaftlichen Fortschritt geprägt hat.
Dieses Zitat fordert dazu auf, über den Wert von Opfern nachzudenken. Sind Risiken und Entbehrungen in politischen oder sozialen Kämpfen notwendig? Wann lohnt sich das Opfer für eine bessere Zukunft? Es erinnert uns daran, dass jede tiefgreifende Veränderung mit Herausforderungen verbunden ist – doch es liegt an uns, sicherzustellen, dass diese Herausforderungen nicht sinnlos sind.
Zitat Kontext
Herbert George Wells (1866–1946) war ein visionärer Schriftsteller und politischer Denker. Neben seinen berühmten Science-Fiction-Werken beschäftigte er sich intensiv mit gesellschaftlichen Entwicklungen.
Dieses Zitat steht im Kontext der Umbrüche seiner Zeit. Wells lebte in einer Epoche der Kriege und Revolutionen, in der große Veränderungen stattfanden. Seine Worte spiegeln die Erkenntnis wider, dass Fortschritt oft mit Kampf und Verlusten verbunden ist.
Auch heute bleibt diese Aussage relevant. Gesellschaftlicher Wandel – sei es in politischen Bewegungen, technologischen Fortschritten oder sozialen Kämpfen – erfordert oft Opfer. Die Frage bleibt: Sind diese Opfer gerechtfertigt? Wells erinnert uns daran, dass es nicht darum geht, Leid zu vermeiden, sondern sicherzustellen, dass es einen Sinn hat und in eine bessere Zukunft führt.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Herbert George Wells
- Tätigkeit:
- britischer Schriftsteller, Historiker und Soziologe
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion