Ein Mensch lerne den Zorn stillen und ein geduldiges, sanftmütiges Herz tragen, sonderlich gegen die, die ihm Ursache zu zürnen geben, das ist, gegen die Feinde.
- Martin Luther

Klugwort Reflexion zum Zitat
Martin Luther fordert in diesem Zitat zur Selbstbeherrschung und Nächstenliebe auf. Besonders gegenüber Feinden oder Menschen, die uns verletzen, sollen wir Geduld und Sanftmut bewahren. Diese Haltung ist nicht nur ein Zeichen innerer Stärke, sondern auch eine Möglichkeit, Konflikte zu entschärfen.
Diese Reflexion fordert dazu auf, eigene Emotionen bewusst zu kontrollieren. Luther zeigt, dass wahre Stärke nicht in Vergeltung, sondern in der Überwindung von Zorn liegt. Sanftmut gegenüber Feinden kann zur Versöhnung beitragen und den Kreislauf von Hass und Gewalt durchbrechen.
In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen und Konflikte zunehmen, bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie mahnt zur Selbstreflexion und dazu, Konflikten mit Verständnis und Mitgefühl zu begegnen.
Das Zitat inspiriert dazu, innere Ruhe und Geduld zu kultivieren und Feindseligkeiten mit Weisheit zu begegnen.
Zitat Kontext
Martin Luther (1483–1546) war der Begründer der Reformation und ein bedeutender Theologe. Seine Schriften prägten das Christentum und die Ethik in Europa nachhaltig.
Dieses Zitat spiegelt Luthers christliche Überzeugung wider, dass Vergebung und Sanftmut zentrale Tugenden sind.
Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Reflexion über den Umgang mit eigenen Emotionen und zur Förderung von Versöhnung anregen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Martin Luther
- Tätigkeit:
- deutscher Theologe, Mönch und Reformator
- Epoche:
- Spätrenaissance / Manierismus
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- Emotion:
- Keine Emotion