Der Geist läßt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.

- Erasmus von Rotterdam

Erasmus von Rotterdam

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat spricht die Dualität der menschlichen Natur an, den Kampf zwischen unserem spirituellen und unserem physischen Selbst. Es deutet darauf hin, dass unsere spirituelle Seite, unsere Verbindung zu etwas Größerem als uns selbst, uns die Kraft gibt, uns über unsere niederen Instinkte zu erheben und Großes zu erreichen. Umgekehrt kann unser physischer Körper, unsere animalischen Triebe, uns nach unten ziehen und uns daran hindern, unser volles Potenzial zu erreichen. Die emotionale Wirkung dieses Zitats ist eine von Spannung und Konflikt, da es den ständigen Kampf in jedem von uns hervorhebt, ein Gleichgewicht und eine Harmonie zwischen diesen beiden gegensätzlichen Kräften zu finden. Es spricht auch unseren angeborenen Wunsch nach Macht, nach Kontrolle über unser Leben und unser Schicksal an und die Rolle, die unsere Spiritualität dabei spielt, uns bei der Erfüllung dieses Wunsches zu helfen. Insgesamt ist das Zitat eine tiefgründige und zum Nachdenken anregende Erkundung des menschlichen Daseins, die uns daran erinnert, dass unsere Entscheidungen und Handlungen weitreichende Folgen haben und dass es an uns liegt, unser eigenes Schicksal zu gestalten.

Daten zum Zitat

Autor:
Erasmus von Rotterdam
Tätigkeit:
niederländischer Gelehrter
Epoche:
Spätrenaissance / Manierismus
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Emotion:
Unklare Emotion