Manche Leute denken, Luxus sei das Gegenteil von Armut. Das ist er nicht. Er ist das Gegenteil von Vulgarität.
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Manche Leute denken, Luxus sei das Gegenteil von Armut. Das ist er nicht. Er ist das Gegenteil von Vulgarität.
Dachstubenlyrik lebt vom Luxus der Gefühle – was würde aus der Liebe ohne diesen Reichtum werden!
Es scheint, als ob auf ein Zeitalter der Genialität ein Zeitalter der Anstrengung folgen muss; auf Ausschweifungen und Extravaganz müssen Sauberkeit und harte Arbeit folgen.
Luxus ist nicht das Gegenteil von Armut, sondern von Vulgarität. Luxus heißt ein Stoffmantel mit Seidenfutter oder mit Pelz, aber innen. Man wirft den Mantel auf einen Stuhl, und das Futter kommt zum Vorschein. Sonst nicht. Die Dame allein weiß, daß sie Seide oder Pelz trägt. Sie hat es nicht nötig, darauf hinzuweisen. Das ist Luxus.
Das Überflüssige, der Luxus: höchstnotwendige Sache.