Worüber und wie immer man auch schreiben mag, niemals sagt man genug für die Menge und immer zuviel für die Klugen.
- Luc de Clapiers

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat spiegelt das Paradoxon des Kampfes des Schriftstellers wider, eine Verbindung zu seinem Publikum herzustellen und gleichzeitig die Integrität seines Handwerks zu wahren. Einerseits versucht der Schriftsteller, die Wünsche der Menge zu befriedigen, auf ihren Geschmack und ihre Vorlieben einzugehen. Dabei riskieren sie jedoch, die Tiefe und Bedeutung ihrer Arbeit zu verlieren. Andererseits strebt der Autor danach, mit den Weisen in Kontakt zu treten, mit denen, die die Nuancen und die Komplexität seiner Arbeit zu schätzen wissen. Dabei riskieren sie jedoch, die breite Anziehungskraft ihrer Arbeit zu verlieren. Die emotionale Wirkung dieses Zitats ist ein Gefühl der Spannung und Unsicherheit, da der Autor das heikle Gleichgewicht zwischen dem Gefallen der Menge und dem Festhalten an seiner Kunst findet.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Luc de Clapiers
- Tätigkeit:
- französischer Schriftsteller, Philosoph und Moralist
- Epoche:
- Aufklärung
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- Emotion:
- Bewunderung