Wofür wir Worte haben, darüber sind wir auch schon hinaus. In allem Reden liegt ein Gran Verachtung.

- Friedrich Nietzsche

Friedrich Nietzsche

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat deutet darauf hin, dass die Sprache ein einschränkender Faktor beim Ausdruck unserer Emotionen sein kann. Es impliziert, dass wir, wenn wir Worte haben, um unsere Gefühle zu beschreiben, möglicherweise bereits das Wesentliche dieser Emotionen verloren haben, da Worte die Tiefe und Komplexität menschlicher Emotionen nie wirklich erfassen können. Das Zitat deutet darauf hin, dass in jeder Rede oder Unterhaltung der emotionale Inhalt erheblich vernachlässigt wird, da Menschen dazu neigen, sich mehr auf die Worte, die sie sagen, als auf die Emotionen, die sie vermitteln, zu konzentrieren. Insgesamt hebt dieses Zitat die Herausforderungen hervor, die sich bei der Verwendung von Sprache zum Ausdruck unserer Emotionen ergeben, und betont, wie wichtig es ist, die diesbezüglichen Grenzen der Sprache zu erkennen.

Daten zum Zitat

Autor:
Friedrich Nietzsche
Tätigkeit:
dt. Philosoph
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Neutral