Wir sträuben uns gegen das Leiden, wer aber möchte nicht gelitten haben?
- Marie von Ebner-Eschenbach

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat „Wir kämpfen gegen das Leiden, aber wer will nicht leiden?“ löst eine paradoxe emotionale Reaktion aus. Einerseits erkennt die Aussage den menschlichen Wunsch an, Schmerz und Leid zu vermeiden, und die Anstrengungen, die Menschen unternehmen, um Nöte zu überwinden. Andererseits wirft sie auch eine nachdenklich stimmende Frage über das Wesen des Leidens und seine Rolle in unserem Leben auf. Das Zitat legt nahe, dass Leiden in gewisser Weise als notwendiger Teil der menschlichen Erfahrung angesehen werden kann und dass es sogar positive Auswirkungen auf unser Wachstum und unsere Entwicklung haben kann. Letztlich ist die emotionale Wirkung des Zitats eine der Selbstbeobachtung und des Nachdenkens, da es uns ermutigt, unsere Beziehung zum Leiden zu untersuchen und seine tiefere Bedeutung zu bedenken.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Marie von Ebner-Eschenbach
- Tätigkeit:
- Österreichische Schriftstellerin
- Epoche:
- Realismus
- Mehr?
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- Emotion:
- Neugier