Wehr im Beginne dem Übel; zu spät wird Heilung bereitet, Wenn durch langen Verzug Stärke gewonnen es hat.

- Ovid

Ovid

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat mit seinem unheilvollen und ahnungsvollen Ton spricht die emotionale Wirkung von Konflikten und Kriegen an. Die Vorstellung, dass Krieg der Anfang des Bösen ist, deutet darauf hin, dass Gewalt und Zerstörung von Natur aus mit der menschlichen Natur verbunden sind und dass es schwierig ist, sie zu stoppen, sobald sie begonnen haben. Der Ausdruck „zu spätes Heilen“ impliziert, dass es schwierig ist, die Wunden zu heilen, sobald der Krieg Schaden angerichtet hat, und dass Bemühungen, dies zu tun, nur dann wirksam sind, wenn sie frühzeitig unternommen werden. Die Verwendung des Ausdrucks „erstarkte durch lange Verzögerung“ deutet darauf hin, dass sich ein Krieg mit zunehmender Dauer weiter verfestigen und schwieriger lösen lässt und dass es umso schwieriger wird, dauerhaften Frieden zu erreichen, je länger es dauert, die eigentlichen Ursachen des Konflikts anzugehen. Insgesamt zeichnet dieses Zitat ein düsteres Bild der emotionalen Auswirkungen des Krieges und deutet darauf hin, dass er eine Kraft ist, die irreparablen Schaden anrichten kann und die schwer zu überwinden ist, sobald er begonnen hat.

Daten zum Zitat

Autor:
Ovid
Tätigkeit:
römischer Dichter
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
Neutral