Wehe dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht!

- Friedrich Schiller

Friedrich Schiller

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat „Es ist böse, wenn die Armen geopfert werden, wenn derselbe Mund, der das Gesetz gegeben hat, das Urteil spricht“ ist eine kraftvolle Aussage, die eine große emotionale Wirkung hat. Die Verwendung des Wortes „böse“ zur Beschreibung der Opferung der Armen impliziert, dass es sich um eine moralisch verwerfliche Handlung handelt, die dem Wesen von Gerechtigkeit und Fairness zuwiderläuft. Die Tatsache, dass derselbe Mund, der das Gesetz gegeben hat, das Urteil spricht, deutet darauf hin, dass es eine Diskrepanz zwischen dem Gesetz und seiner Anwendung gibt und dass das Gesetz selbst nicht ausreicht, um zu verhindern, dass Unrecht begangen wird. Die emotionale Gesamtwirkung des Zitats ist eine von Enttäuschung, Ernüchterung und einem Gefühl der Ungerechtigkeit, da es darauf hindeutet, dass das Rechtssystem nicht immer fair und gerecht ist und dass die Machthaber die Möglichkeit haben, ihre Autorität zu ihrem eigenen Vorteil zu missbrauchen.

Daten zum Zitat

Autor:
Friedrich Schiller
Epoche:
Klassik
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Emotion:
Wut