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So heilig ist nichts, daß der Tod es verschonte, gierig mit finsterer Hand rafft er uns alle hinweg.
- Ovid

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat ruft ein Gefühl des drohenden Unheils und der Sterblichkeit hervor. Die Verwendung des Wortes „heilig“, um etwas zu beschreiben, das nicht unverwundbar gegenüber dem Tod ist, ist besonders auffällig, da es darauf hindeutet, dass selbst die heiligsten und verehrtesten Dinge weggenommen werden können. Der Ausdruck „mit dunkler Hand“ trägt zum bedrohlichen Ton bei und impliziert, dass der Tod eine Kraft ist, mit der man rechnen muss und die nicht vermieden werden kann. Insgesamt vermittelt das Zitat ein Gefühl von Angst und Verletzlichkeit angesichts des Todes und die Erkenntnis, dass niemand wirklich vor ihm sicher ist.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Ovid
- Tätigkeit:
- römischer Dichter
- Epoche:
- Klassische Antike
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- Emotion:
- Neutral