Politik und Eigennutz sind so eng miteinander verknüpft, dass die Welt zu Recht misstrauisch gegenüber öffentlichen Personen ist, weil sie so oft getäuscht wurde.
- Thomas Paine

Klugwort Reflexion zum Zitat
Thomas Paine kritisiert in diesem Zitat die Verquickung von Politik und persönlichem Eigennutz. Er zeigt auf, dass Machtpositionen häufig missbraucht werden, um persönliche Vorteile zu erlangen, anstatt dem Gemeinwohl zu dienen. Dieses Verhalten führt dazu, dass die Bevölkerung berechtigtes Misstrauen gegenüber politischen Führern entwickelt.
Diese Reflexion ist zeitlos und mahnt zur Vorsicht bei der Bewertung von politischen Akteuren. In einer Welt, in der politische Skandale und Korruption regelmäßig ans Licht kommen, ist Paines Warnung aktueller denn je. Sie fordert dazu auf, Transparenz, Verantwortlichkeit und Integrität in der Politik einzufordern.
Das Zitat inspiriert dazu, kritisch zu hinterfragen, ob politische Entscheidungen tatsächlich dem Gemeinwohl dienen oder ob sie von persönlichen oder wirtschaftlichen Interessen beeinflusst sind. Es fordert die Bürger auf, wachsam zu bleiben und sich aktiv für eine gerechte und transparente Politik einzusetzen.
Zitat Kontext
Thomas Paine war ein scharfer Kritiker von Machtmissbrauch und Korruption. In seinen Schriften setzte er sich für Freiheit, Gerechtigkeit und Bürgerrechte ein. Seine Beobachtungen zur Verbindung von Politik und Eigennutz entstanden in einer Zeit großer politischer Umbrüche, insbesondere während der Amerikanischen Revolution.
Dieses Zitat verdeutlicht Paines Misstrauen gegenüber politischer Macht und seinen Appell, politische Führer kritisch zu hinterfragen. Seine Gedanken bleiben relevant, da sie auf die Bedeutung von Transparenz und Verantwortlichkeit in politischen Systemen hinweisen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Thomas Paine
- Tätigkeit:
- brit.-amerik. politischer Aktivist, Schriftsteller und Intellektueller
- Epoche:
- Aufklärung
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- Emotion:
- Keine Emotion