Niemals fehlt es dem Volk, wenn es einmal die Waffen ergriffen hat, an Fremden, die ihm helfen.

- Niccolò Machiavelli

Niccolò Machiavelli

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat spricht von der Macht der Waffen, Menschen zusammenzubringen, selbst wenn sie ursprünglich aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen. Der Gedanke dahinter ist, dass Menschen, die einmal Zugang zu den Werkzeugen der Gewalt haben, eher dazu neigen, andere zu suchen und sich mit ihnen zu verbünden, die ihnen helfen können, diese Werkzeuge effektiv einzusetzen. Dies kann ein Gefühl der Einheit und des gemeinsamen Ziels unter Menschen schaffen, die sich sonst vielleicht fremd wären. Dieses neu entdeckte Gefühl der Zugehörigkeit kann jedoch auch gefährlich sein, da es zur Bildung gewalttätiger und ausgrenzender Gruppen führen kann. Letztlich deutet das Zitat darauf hin, dass die Verfügbarkeit von Waffen einen tiefgreifenden Einfluss auf die soziale Dynamik haben kann, und zwar sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Daten zum Zitat

Autor:
Niccolò Machiavelli
Tätigkeit:
ital. Philosoph, Schriftsteller und Politiker
Epoche:
Spätrenaissance / Manierismus
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Emotion:
Neutral