Mag jeder Ursprung, der da empfindet, begreift, lebt und existiert, sein, was er will; er ist heilig, göttlich und muß deshalb auch ewig sein.

- Cicero

Cicero

Klugwort Reflexion zum Zitat

Cicero würdigt in diesem Zitat die Heiligkeit und Göttlichkeit allen Seins. Er beschreibt eine tiefe Ehrfurcht vor dem Leben und dem Bewusstsein, unabhängig von ihrer Form oder Herkunft. Diese Sichtweise spiegelt eine universelle Wertschätzung wider, die über individuelle Unterschiede hinausgeht und die Existenz als etwas Fundamentales und Transzendentes erkennt.

Die Reflexion zeigt, dass Cicero hier eine philosophische und spirituelle Perspektive einnimmt, die das Leben und die Fähigkeit zu Empfindung und Erkenntnis als etwas Göttliches betrachtet. Seine Worte erinnern daran, dass das Leben selbst – in seiner Vielfalt und Komplexität – eine tiefere Bedeutung besitzt, die über das Physische hinausgeht. Diese Betrachtung fördert eine Haltung von Respekt und Ehrfurcht gegenüber allem, was existiert.

Dieses Zitat lädt dazu ein, über die eigene Haltung zur Existenz und zur Heiligkeit des Lebens nachzudenken. Es stellt die Frage, wie wir die Welt und ihre vielfältigen Formen des Lebens wahrnehmen und behandeln. Cicero fordert uns auf, die Heiligkeit in allem zu erkennen und unsere Handlungen entsprechend auszurichten.

Letztlich ist dies ein Aufruf zur Achtung vor der Existenz und ihrer unvergleichlichen Tiefe. Cicero inspiriert uns, das Leben in all seinen Facetten zu schätzen und die Verbindung zwischen allem, was empfindet und existiert, zu erkennen. Seine Worte sind eine zeitlose Einladung, die Würde des Lebens und die spirituelle Dimension der Existenz anzuerkennen und zu respektieren.

Zitat Kontext

Marcus Tullius Cicero, ein römischer Staatsmann, Philosoph und Redner, lebte in einer Zeit, in der philosophische Diskurse über die Natur des Lebens und die Beziehung zwischen Mensch und Göttlichem von großer Bedeutung waren. Seine Worte spiegeln die stoische und platonische Vorstellung wider, dass das Leben und das Bewusstsein eine göttliche Quelle und Bedeutung haben.

Der historische Kontext zeigt, dass Cicero in einer Ära schrieb, die von tiefgründigen philosophischen Überlegungen über die Natur der Seele und des Universums geprägt war. Seine Werke zielten darauf ab, ethische und spirituelle Prinzipien in einer sich wandelnden Gesellschaft zu verankern.

Auch heute hat dieses Zitat eine große Relevanz. In einer Welt, die oft von Materialismus und Oberflächlichkeit geprägt ist, erinnert es daran, dass das Leben und das Bewusstsein etwas Heiliges und Wertvolles sind. Cicero lädt uns ein, diese Perspektive in unser tägliches Leben zu integrieren und die Verbindung zwischen uns und der Welt um uns herum bewusster zu gestalten.

Seine Worte inspirieren dazu, die Heiligkeit und Ewigkeit der Existenz zu erkennen und das Leben in seiner ganzen Tiefe zu würdigen. Sie sind eine zeitlose Mahnung, das Göttliche und Transzendente in allem, was empfindet und lebt, zu ehren.

Daten zum Zitat

Autor:
Cicero
Tätigkeit:
römischer Staatsmann, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
Epoche:
Klassische Antike
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Emotion:
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