Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.
- Arthur Schopenhauer

Klugwort Reflexion zum Zitat
Schopenhauer kritisiert hier die oberflächliche und oft blinde Identifikation mit nationalem Stolz als Ersatz für individuelle Leistungen oder persönliche Errungenschaften. Diese Beobachtung entlarvt die Gefahr, äußere Zugehörigkeiten oder kollektive Errungenschaften als persönliche Leistungen wahrzunehmen, und lädt zur Reflexion über authentische Quellen des Stolzes ein, die auf dem eigenen Tun und Sein basieren.
Das Zitat ermutigt, Selbstwertgefühl aus inneren Qualitäten und individuellen Errungenschaften zu schöpfen, anstatt sich auf äußerliche Zugehörigkeiten zu stützen. Es fordert dazu auf, kritisch mit dem Konzept des Nationalstolzes umzugehen und seine wahre Bedeutung zu hinterfragen.
Zitat Kontext
Dieses Zitat spiegelt Schopenhauers kritischen Blick auf menschliche Schwächen wider und passt in seine Philosophie, die oft auf die Oberflächlichkeit und Illusionen des menschlichen Lebens hinweist.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Schopenhauer
- Tätigkeit:
- deutscher Philosoph
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion