Irgendwann lernte ich transzendentale Meditation. Das war vor etwa 30 Jahren. Sie brachte mich zu dem Zustand zurück, in dem ich als Kind war, als ich auf dem Land aufwuchs und kaum Menschen sah. Ich war in diesem Zustand des Einsseins mit der Schöpfung und es war, als ob ich nicht existierte, sondern nur ein Teil von allem war.

- Alice Walker

Alice Walker

Klugwort Reflexion zum Zitat

Alice Walkers Zitat schildert die transformative Erfahrung der transzendentalen Meditation, die sie zu einem Zustand des Einsseins und der Verbundenheit mit der Schöpfung zurückführte. Ihre Worte vermitteln ein Gefühl tiefer Harmonie und des Verschmelzens mit der Welt, das sowohl spirituell als auch befreiend wirkt.

Walker beschreibt diesen Zustand als eine Rückkehr zu einem kindlichen Bewusstsein – eine Zeit, in der das Selbstgefühl weniger stark ausgeprägt ist und die Welt in ihrer Gesamtheit erlebt wird. Diese Erfahrung des „Teils von allem Seins“ spiegelt eine universelle Sehnsucht nach Verbundenheit und Frieden wider, die in einer zunehmend individualistischen und hektischen Welt oft verloren geht.

Das Zitat regt dazu an, über die Bedeutung von Achtsamkeit und innerem Frieden nachzudenken. Es zeigt, wie Praktiken wie Meditation dazu beitragen können, das Gefühl der Getrenntheit zu überwinden und eine tiefere Verbindung zu sich selbst und der Welt zu erfahren. Walker erinnert uns daran, dass es in unserer Natur liegt, diese Verbundenheit zu suchen und zu schätzen.

Ihre Reflexion ist ein Aufruf, sich Zeit für Stille und Selbstbeobachtung zu nehmen, um diese universelle Erfahrung des Einsseins wiederzuentdecken. Es ist eine Einladung, das Leben nicht nur durch die Linse des Individuums zu betrachten, sondern als Teil eines größeren, ganzheitlichen Zusammenhangs.

Zitat Kontext

Alice Walker, eine gefeierte Schriftstellerin und Aktivistin, ist bekannt für ihre tiefgreifenden Reflexionen über Spiritualität, Natur und soziale Gerechtigkeit. Dieses Zitat stammt aus ihren persönlichen Überlegungen zur transzendentalen Meditation, einer Praxis, die auf alten vedischen Traditionen basiert und in der westlichen Welt durch Maharishi Mahesh Yogi populär wurde.

Walkers Bezug auf ihre Kindheit zeigt, wie stark die Verbindung zur Natur und Einfachheit ihre spirituelle Perspektive geprägt hat. Ihre Beschreibung des Einsseins mit der Schöpfung knüpft an philosophische und spirituelle Konzepte an, die in vielen Kulturen und Religionen zu finden sind, darunter buddhistische, hinduistische und indigene Traditionen. Diese Lehren betonen die Auflösung des Egos und die Erfahrung universeller Verbundenheit.

In einer Zeit, in der Stress und Isolation in der modernen Gesellschaft zunehmen, ist Walkers Botschaft aktueller denn je. Sie bietet eine Erinnerung daran, dass innere Ruhe und Verbundenheit durch einfache, achtsame Praktiken wie Meditation erreicht werden können. Ihr Zitat inspiriert dazu, die Suche nach Sinn und Balance in einer Welt voller Ablenkungen und Trennungen ernsthaft zu verfolgen und die Weisheit in Stille und Natur wiederzuentdecken.

Daten zum Zitat

Autor:
Alice Walker
Tätigkeit:
US Schriftstellerin, Dichterin und Aktivistin
Epoche:
Digitale Ära
Emotion:
Keine Emotion