Ich weiß, dass er - denn die Frage wurde unter uns schon lange vor der Erfindung der Zeitmaschine diskutiert - nicht gerade fröhlich an den Fortschritt der Menschheit dachte und in dem wachsenden Haufen der Zivilisation nur eine törichte Anhäufung sah, die am Ende unweigerlich auf ihre Schöpfer zurückfallen und sie zerstören würde.
- Herbert George Wells

Klugwort Reflexion zum Zitat
H. G. Wells greift in diesem Zitat die pessimistischen Ansichten eines fiktiven Gesprächspartners über den Fortschritt der Menschheit auf. Die Zivilisation wird als eine fragile und törichte Anhäufung dargestellt, deren komplexe Strukturen letztlich auf ihre Erschaffer zurückfallen könnten. Diese Perspektive ist eine Warnung vor den unbeabsichtigten Folgen von Fortschritt und Überoptimismus.
Das Zitat regt dazu an, über die Schattenseiten des Fortschritts nachzudenken. Wie oft treiben wir Entwicklungen voran, ohne die langfristigen Konsequenzen zu berücksichtigen? Wells’ Worte sind eine Einladung, mit Vorsicht und Verantwortung zu agieren, wenn wir die Zivilisation weiterentwickeln. Es ist ein Appell, nicht nur auf den Nutzen, sondern auch auf die potenziellen Risiken zu achten.
Zitat Kontext
Herbert George Wells, ein Visionär in Wissenschaft und Literatur, beschäftigte sich intensiv mit den Folgen des Fortschritts. Dieses Zitat verweist auf seine Werke wie 'Die Zeitmaschine', in denen er die potenziellen Gefahren von technologischer Entwicklung und sozialer Ungleichheit thematisierte.
Wells schrieb in einer Ära des technologischen Wandels und industriellen Fortschritts. Seine Worte bleiben zeitlos, da sie uns daran erinnern, dass Fortschritt immer mit Verantwortlichkeit einhergehen sollte. Sie fordern uns auf, die Nachhaltigkeit und ethischen Konsequenzen unserer Handlungen zu bedenken, um eine Zivilisation zu schaffen, die nicht an ihren eigenen Widersprüchen scheitert.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Herbert George Wells
- Tätigkeit:
- britischer Schriftsteller, Historiker und Soziologe
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion