Ich stimme mit Leuten wie Richard Dawkins überein, dass die Menschheit das Bedürfnis nach Schöpfungsmythen hatte. Bevor wir anfingen, Krankheiten, das Wetter und andere Dinge wirklich zu verstehen, suchten wir nach falschen Erklärungen für diese Dinge. Jetzt hat die Wissenschaft einen Teil des Bereichs ausgefüllt - nicht alles -, den früher die Religion ausfüllte.

- Bill Gates

Bill Gates

Klugwort Reflexion zum Zitat

In diesem Zitat spricht Bill Gates über den Übergang von mystischen Erklärungen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, den die Menschheit im Laufe der Geschichte durchlaufen hat. Es wird auf das natürliche Bedürfnis des Menschen hingewiesen, Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden, insbesondere in Bezug auf Phänomene wie Krankheiten und Naturereignisse. Vor dem Aufkommen moderner Wissenschaften griffen viele Kulturen auf Schöpfungsmythen und religiöse Erklärungen zurück, um die Welt um sie herum zu verstehen. Gates stimmt mit Richard Dawkins überein, dass die Wissenschaft mittlerweile viele dieser Erklärungsbedarfe erfüllt hat, auch wenn noch immer viele Geheimnisse bestehen. Das Zitat regt dazu an, die Rolle der Religion und der Wissenschaft in der menschlichen Geschichte zu reflektieren. Während Religion oft als eine Antwort auf unerklärliche Phänomene diente, hat die Wissenschaft dazu beigetragen, diese Phänomene mit rationalen, belegbaren Erklärungen zu versehen. Gates erinnert uns daran, dass Wissenschaft ein fortwährender Prozess ist, der nicht alles beantworten kann, aber schon viel von dem aufgelöst hat, was früher in den Bereich der Mythen und Aberglauben fiel. Es stellt die Frage, ob der Mensch je vollständig ohne das Bedürfnis nach metaphysischen Erklärungen leben kann und wie sich der wissenschaftliche Fortschritt weiterhin mit den tiefgehenden Fragen des Lebens auseinandersetzt.

Daten zum Zitat

Autor:
Bill Gates
Tätigkeit:
US Unternehmer, Philanthrop und Softwareentwickler
Epoche:
Digitale Ära
Emotion:
Keine Emotion