Ich glaube, wenn du jemandem nach Hause folgst, egal ob er in Houston oder London lebt, und dich an seinen Esstisch setzt und mit ihm über seine krebskranke Mutter oder sein Kind, das sich in der Schule abmüht, und seine Ängste darüber, wie sein Leben verläuft, sprichst, dann sind wir alle gleich.
- Brené Brown

Klugwort Reflexion zum Zitat
Brené Brown spricht in diesem Zitat über die universelle menschliche Erfahrung und die tiefen gemeinsamen Bedürfnisse und Ängste, die uns über geografische und kulturelle Unterschiede hinweg verbinden. Sie verdeutlicht, dass, unabhängig von Herkunft oder Status, jeder Mensch mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert ist – seien es familiäre Sorgen, Ängste oder das Streben nach einem besseren Leben. Brown hebt hervor, dass, wenn wir uns in einem intimen, persönlichen Gespräch über die Herausforderungen des Lebens austauschen, wir feststellen, dass diese Sorgen keine kulturellen oder sozialen Grenzen kennen.
Das Zitat regt dazu an, über die Bedeutung von Empathie und Verbindung nachzudenken. Oft trennen uns die äußeren Unterschiede – wie der Ort, an dem wir leben, oder unser soziales Umfeld – und lassen uns glauben, dass wir nicht so sehr miteinander verbunden sind. Doch, wie Brown zeigt, wenn wir uns auf einer tieferen emotionalen Ebene begegnen, erkennen wir die Gemeinsamkeiten, die uns vereinen. Es ist ein Aufruf dazu, diese Verbindungen zu suchen, über den oberflächlichen Unterschied hinauszublicken und die menschliche Erfahrung zu teilen.
Brown fordert uns auf, uns nicht nur mit unseren eigenen Ängsten und Sorgen zu beschäftigen, sondern auch die Ängste und Sorgen der anderen zu erkennen. In einer Zeit, in der die Welt oft in Konflikten und Missverständnissen verstrickt ist, ist es eine Erinnerung daran, wie viel wir gemeinsam haben und wie viel uns das Teilen von Erfahrungen näherbringen kann.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Brené Brown
- Tätigkeit:
- amerik. Autorin, Forscherin und Professorin
- Epoche:
- Digitale Ära
- Emotion:
- Keine Emotion