Ich fürchte nichts mehr als die Schmeicheleien der Frau. Auch der Fuchs stutzt vor einem unerwarteten Leckerbissen und vermutet richtig die versteckte Falle.
- Jean Paul

Klugwort Reflexion zum Zitat
Jean Paul nutzt in diesem Zitat ein Bild voller Ironie und Vorsicht, um die doppelte Natur von Schmeicheleien darzustellen. Sie können einerseits angenehm und verlockend wirken, andererseits aber auch Misstrauen hervorrufen. Die Metapher des Fuchses, der eine Falle wittert, erinnert uns daran, kritisch mit Schmeicheleien umzugehen und deren wahre Absicht zu hinterfragen.
Dieses Zitat regt dazu an, über die Dynamik von Lob und Manipulation nachzudenken. Wann sind Worte der Anerkennung echt, und wann werden sie benutzt, um uns zu beeinflussen? Jean Pauls Worte laden ein, einen gesunden Skeptizismus zu bewahren, ohne dabei zynisch zu werden. Es ist eine Erinnerung, dass Vorsicht vor Verlockungen oft ein Zeichen von Weisheit ist.
Zitat Kontext
Jean Paul, bürgerlich Johann Paul Friedrich Richter, war ein deutscher Schriftsteller, der für seinen scharfen Witz und seine tiefgründigen Beobachtungen über das menschliche Leben bekannt war. Dieses Zitat spiegelt seine Fähigkeit wider, Alltagsphänomene in prägnanten und oft humorvollen Bildern darzustellen.
Zur Zeit Jean Pauls, im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, war die gesellschaftliche Rolle der Frau oft von subtilen Machtspielen geprägt. Seine Worte können als Kommentar zur zwischenmenschlichen Dynamik in einer Welt gelesen werden, in der soziale Manipulation Teil des Überlebens war. Auch heute bleibt das Zitat relevant, da es uns lehrt, Schmeicheleien nicht blindlings zu vertrauen, sondern die dahinterliegende Intention zu reflektieren.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Jean Paul
- Tätigkeit:
- deutscher Schriftsteller
- Epoche:
- Romantik
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- Emotion:
- Keine Emotion