Glück, sie nennen dich blind und werden nicht müde zu schelten. Frage doch endlich zurück: Könnt ihr denn selber auch sehn?

- Friedrich Hebbel

Friedrich Hebbel

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat spricht die Idee an, dass Glück etwas ist, das schwer fassbar und schwer zu definieren sein kann. Es deutet darauf hin, dass Menschen oft dem Glück hinterherjagen, ohne wirklich zu verstehen, was es bedeutet oder wie man es erreicht. Der Ausdruck „blind und nicht müde“ impliziert, dass Menschen so sehr darauf fokussiert sind, Glück zu finden, dass sie bereit sind, wichtige Dinge zu übersehen, wie ihre eigenen Werte und Prioritäten. Die Frage am Ende des Zitats, „kannst du dich selbst sehen?“, fordert die Leser auf, kritisch über ihr eigenes Streben nach Glück nachzudenken und zu überlegen, ob sie mit ihrem aktuellen Seinszustand wirklich zufrieden sind. Insgesamt ist die emotionale Wirkung dieses Zitats eine der Selbstbeobachtung und Selbstreflexion, da es die Leser dazu ermutigt, ihre Annahmen über das Glück in Frage zu stellen und nach einem tieferen Verständnis dessen zu streben, was sie wirklich glücklich macht.

Daten zum Zitat

Autor:
Friedrich Hebbel
Tätigkeit:
deutscher Dramatiker und Lyriker
Epoche:
Realismus
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Emotion:
Neutral