Glaube heißt, daß einer durch ein unmöglich Ding hindurchbrechen soll. Er geht hinein ins Meer, als wenn kein Wasser da wäre, in den Tod, als wenn kein Tod da wäre.

- Martin Luther

Martin Luther

Klugwort Reflexion zum Zitat

Luthers Aussage vermittelt eine tiefe und entschlossene Vorstellung von Glauben als eine Kraft, die das Unmögliche ermöglicht. Sie beschreibt Glauben nicht nur als eine intellektuelle oder emotionale Überzeugung, sondern als eine aktive und mutige Haltung gegenüber Hindernissen und scheinbaren Unmöglichkeiten.

Das Bild des Hineingehen ins Meer oder des Durchschreitens des Todes ohne Furcht verdeutlicht die übernatürliche Zuversicht, die der Glaube bietet. Es erinnert an biblische Geschichten, wie die Teilung des Roten Meeres, die zeigen, dass Vertrauen auf Gott den Mut gibt, das Undenkbare zu wagen.

Luther fordert uns mit diesem Zitat heraus, Glauben nicht nur als Trost zu sehen, sondern als eine transformative Kraft, die uns stärkt und ermutigt, selbst in den schwierigsten Momenten unbeirrt voranzuschreiten.

Zitat Kontext

Martin Luther war ein führender Reformator des 16. Jahrhunderts, der die zentrale Rolle des Glaubens in der Beziehung zwischen Gott und Mensch betonte. Seine Betonung des Glaubens als Vertrauen und nicht als bloße Werke war eine der Säulen der Reformation.

Dieses Zitat spiegelt Luthers persönliche Überzeugungen und seine unerschütterliche Zuversicht in Gottes Plan wider, selbst angesichts von Widrigkeiten und Gefahren. In einer Zeit tiefgreifender Veränderungen rief Luther dazu auf, dem Glauben zu vertrauen, um Herausforderungen zu überwinden.

Daten zum Zitat

Autor:
Martin Luther
Tätigkeit:
deutscher Theologe, Mönch und Reformator
Epoche:
Spätrenaissance / Manierismus
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Emotion:
Keine Emotion