Ein starker Wind sang traurig, als er die Bäume vor der Halle beugte. Ein Halbmond schien durch die dunklen, fliegenden Wolken auf das wilde und leere Moor.
- Arthur Conan Doyle

Klugwort Reflexion zum Zitat
Arthur Conan Doyle nutzt in diesem Zitat eindrucksvoll die Natur, um eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre zu erschaffen. Der starke Wind, der 'traurig' singt, und der Halbmond, der durch die Wolken scheint, verstärken das Gefühl von Einsamkeit und Unheimlichkeit. Diese Bildsprache zieht den Leser in eine Welt voller Geheimnisse und subtiler Bedrohungen.
Diese Reflexion verdeutlicht, wie mächtig Naturbeschreibungen in der Literatur sein können, um Stimmungen zu erzeugen. Doyle verwendet hier die Natur als Spiegel innerer Zustände und als Vorbote von Gefahr oder unheilvollen Ereignissen.
In einem weiteren Sinne lädt das Zitat dazu ein, die eigene Wahrnehmung von Natur und Umgebung zu hinterfragen. Oft reflektiert die äußere Welt unsere inneren Gefühle, und wir neigen dazu, Stimmungen auf die Umwelt zu projizieren.
Das Zitat fordert auf, die subtile Kraft der Natur in der Literatur und im Leben wahrzunehmen und zu schätzen.
Zitat Kontext
Arthur Conan Doyle (1859–1930) war ein britischer Schriftsteller, bekannt für seine Sherlock-Holmes-Geschichten. In seinem Werk *Der Hund von Baskerville* spielt das Moor als unheimlicher Ort eine zentrale Rolle.
Das Zitat spiegelt Doyles Talent wider, mit Naturbeschreibungen Spannung aufzubauen. Das wilde Moor dient in seinen Geschichten oft als Symbol für das Unbekannte und Bedrohliche.
Seine Erzähltechnik beeinflusst bis heute viele Autoren, die Natur als Mittel zur Stimmungsverstärkung nutzen. Doyle zeigt, wie effektiv Landschaftsbeschreibungen sein können, um emotionale Tiefe und Spannung zu erzeugen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Conan Doyle
- Tätigkeit:
- brit. Schriftsteller
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion