Dieser Vorsehung, meine Söhne, empfehle ich euch hiermit und rate euch zur Vorsicht, das Moor nicht in den dunklen Stunden zu überqueren, wenn die Mächte des Bösen übermächtig sind.

- Arthur Conan Doyle

Arthur Conan Doyle

Klugwort Reflexion zum Zitat

Arthur Conan Doyle spielt in diesem Zitat mit der Atmosphäre von Mystik und Gefahr. Die Warnung vor dem dunklen Moor symbolisiert nicht nur eine physische Bedrohung, sondern auch die metaphysische Angst vor dem Unbekannten.

Die Worte laden dazu ein, über die Natur der Vorsicht nachzudenken. Wann ist es klug, einem Rat zu folgen, und wann ist Furcht lediglich eine Projektion unserer eigenen Unsicherheiten? Das Bild der „Mächte des Bösen“ kann metaphorisch für die Dunkelheit in uns selbst stehen – für Zweifel, Angst oder Versuchungen, die besonders in Zeiten der Unsicherheit überhandnehmen.

Dieses Zitat erinnert uns daran, dass die Grenze zwischen Realität und Vorstellung oft verschwimmt. Es fordert uns auf, Gefahren realistisch einzuschätzen, aber auch den Einfluss von Geschichten und Mythen auf unsere Wahrnehmung zu hinterfragen.

Doyles Worte verdeutlichen, wie eng menschliche Faszination mit dem Unheimlichen und Unbekannten verbunden ist – sei es in Literatur, Psychologie oder der realen Welt.

Zitat Kontext

Arthur Conan Doyle (1859–1930) war nicht nur der Schöpfer von Sherlock Holmes, sondern auch ein begeisterter Autor von Geistergeschichten und mystischen Erzählungen. Sein berühmtes Werk „Der Hund von Baskerville“ nutzt genau solche Elemente – düstere Moore, unheilvolle Warnungen und das Spiel mit menschlicher Angst.

Dieses Zitat spiegelt die Atmosphäre dieser Werke wider. Es berührt alte Legenden, in denen Naturphänomene als übernatürliche Bedrohungen interpretiert wurden. Das Moor war in vielen Kulturen ein Symbol für das Unbekannte, Gefährliche, oft verbunden mit Geistern oder dämonischen Kräften.

Auch heute noch fasziniert uns das Unheimliche. In der Literatur, im Film und in der Popkultur bleibt das Spiel mit dem Übernatürlichen ein zentrales Motiv. Doyles Zitat erinnert uns daran, dass Geschichten und Mythen unsere Wahrnehmung von Realität formen – und dass nicht alles, was wir fürchten, auch real sein muss.

Daten zum Zitat

Autor:
Arthur Conan Doyle
Tätigkeit:
brit. Schriftsteller
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Keine Emotion