Ein schönes Pferd oder eine schöne Frau, ich kann sie nicht ungerührt betrachten, selbst jetzt, wo siebzig Winter mein Blut gekühlt haben.
- Arthur Conan Doyle

Klugwort Reflexion zum Zitat
Arthur Conan Doyles Zitat drückt eine zeitlose Wertschätzung für Schönheit und Ästhetik aus, die unabhängig von Alter und Lebensumständen Bestand hat. Es zeigt, dass die Fähigkeit, Schönheit zu erkennen und davon berührt zu werden, eine grundlegende menschliche Eigenschaft ist, die auch durch das Alter nicht verloren geht.
Die Erwähnung von ‚siebzig Wintern‘ als Symbol des Alterns unterstreicht, dass die Jahre zwar die körperliche Energie und Leidenschaft abkühlen mögen, die emotionale Resonanz auf Schönheit jedoch unvergänglich bleibt. Diese Wertschätzung wirkt wie ein Anker im Leben, eine Erinnerung daran, dass bestimmte Freuden zeitlos und universell sind. Doyles Worte betonen, dass Schönheit – sei es in der Natur, der Kunst oder im menschlichen Erscheinungsbild – eine Quelle der Inspiration und Lebensfreude ist.
Das Zitat regt dazu an, über die Bedeutung von Ästhetik und emotionaler Berührung im Leben nachzudenken. Es zeigt, dass wahre Schönheit nicht nur oberflächlich ist, sondern eine tiefe, fast spirituelle Verbindung zu unserer Menschlichkeit und unserem Sinn für das Erhabene herstellt. Selbst im hohen Alter bleibt die Fähigkeit, sich von Schönheit bewegen zu lassen, ein Zeichen von Lebendigkeit und Sensibilität.
In einer Welt, die oft von Schnelligkeit und Funktionalität geprägt ist, erinnert uns dieses Zitat daran, innezuhalten und die Schönheit um uns herum wahrzunehmen. Es lädt dazu ein, sich dem Genuss ästhetischer Eindrücke hinzugeben und die universelle Kraft der Schönheit als Bereicherung des Lebens zu erkennen.
Zitat Kontext
Arthur Conan Doyle, vor allem bekannt als der Schöpfer von Sherlock Holmes, war ein vielseitiger Schriftsteller und Arzt, dessen Werk sowohl die menschliche Vernunft als auch die emotionale Tiefe erkundete. Dieses Zitat spiegelt eine poetische und persönliche Reflexion über die bleibende Bedeutung von Schönheit in seinem Leben wider.
Im historischen Kontext des viktorianischen Zeitalters war Schönheit – in Kunst, Natur und Gesellschaft – ein wichtiger Wert, der oft mit moralischer und kultureller Erhabenheit verbunden wurde. Doyles Worte könnten als Ausdruck dieses Ideals interpretiert werden, verbunden mit einer persönlichen Einsicht in die zeitlose Kraft ästhetischer Erfahrungen.
Heute erinnert uns das Zitat daran, dass Schönheit ein universeller Wert bleibt, der Alter und kulturelle Unterschiede überdauert. Es lädt dazu ein, die Dinge, die uns emotional bewegen, zu schätzen und ihre Bedeutung für unser Leben zu erkennen – ein zeitloser Appell an die menschliche Fähigkeit, sich berühren zu lassen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Conan Doyle
- Tätigkeit:
- brit. Schriftsteller
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion