Durch die Natur beruhigt sich Gott selbst immer wieder. Wehe, wenn er als Mensch in dem unseligen Fieber der Zivilisaton sich selbst als Natur zerstört haben wird.

- Christian Morgenstern

Klugwort Reflexion zum Zitat

Morgenstern betrachtet die Natur als ein Mittel, durch das Gott Frieden findet, und warnt vor den Folgen der Zerstörung dieser natürlichen Harmonie durch die Menschheit. Seine Worte sind eine eindringliche Mahnung vor der Selbstzerstörung des Menschen durch das Streben nach technologischer und industrieller Zivilisation.

Die Reflexion lädt dazu ein, über die Beziehung zwischen Mensch und Natur nachzudenken. Die Natur ist nicht nur eine Ressource, sondern ein essenzieller Teil des menschlichen Daseins, der sowohl spirituellen als auch physischen Frieden bietet. Wenn der Mensch diese Verbindung zerstört, verliert er einen wesentlichen Teil seiner eigenen Identität und seines Lebenssinns.

Das Zitat ist eine Aufforderung zur Nachhaltigkeit und zur Bewahrung der Umwelt. Es erinnert daran, dass das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur essenziell für das Fortbestehen der Menschheit ist und dass die Zerstörung der Natur letztlich zur Selbstzerstörung führt.

Zitat Kontext

In einer Ära, die vom industriellen Wandel und Umweltzerstörung geprägt war, spiegelt dieses Zitat Morgensterns Sorge um die wachsende Entfremdung der Menschheit von der Natur wider. Seine Philosophie betont die spirituelle und existentielle Bedeutung der Natur für das menschliche Leben.

Die Mahnung, dass Gott durch die Natur Ruhe findet, verweist auf eine tiefere, fast mystische Verbindung zwischen Mensch, Gott und Umwelt. Morgensterns Worte haben auch in der heutigen Zeit, angesichts von Klimawandel und Umweltzerstörung, eine starke Relevanz.

Daten zum Zitat

Autor:
Christian Morgenstern
Tätigkeit:
deutscher Schriftsteller und Dichter
Epoche:
Moderne
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Emotion:
Keine Emotion