Das Übel ist wie ein nächtlicher Alp; in dem Augenblicke, wo man dagegen zu kämpfen und sich zu rühren beginnt, ist es auch schon zu Ende.

- Jean Paul

Jean Paul

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat hat eine tiefe emotionale Wirkung und vermittelt ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Das Bild der nächtlichen Alpen ruft das Gefühl der Verlorenheit und Überwältigung in einer weiten, unerbittlichen Landschaft hervor. Die Verwendung des Wortes „böse“ verleiht dem Text eine zusätzliche emotionale Intensität, da es suggeriert, dass die beschriebene Kraft bösartig und mächtig ist. Insgesamt deutet das Zitat darauf hin, dass es schwierig ist, das Böse aufzuhalten, wenn es erst einmal Fuß gefasst hat, und dass der Kampf dagegen vergeblich sein kann. Dies kann ein zutiefst beunruhigender und demoralisierender Gedanke sein, der bei den Leserinnen und Lesern das Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht gegenüber dem Unglück hervorrufen kann.

Daten zum Zitat

Autor:
Jean Paul
Tätigkeit:
deutscher Schriftsteller
Epoche:
Romantik
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Emotion:
Neutral