Das Schlechte, an das sogar die Bosheit nicht mehr glaubt, an das glaubt noch die Albernheit.
- Marie von Ebner-Eschenbach

Klugwort Reflexion zum Zitat
Das Zitat spricht die Idee der Universalität des Bösen und seiner allgegenwärtigen Natur an, selbst bei denen, die es vielleicht nicht erkennen oder anerkennen. Die Verwendung des Wortes „fremd“ suggeriert ein Gefühl der Andersartigkeit oder der Trennung von der menschlichen Erfahrung und unterstreicht die Vorstellung, dass das Böse jenseits der Grenzen unseres eigenen Verständnisses und unserer Wahrnehmung existiert. Die emotionale Wirkung dieses Zitats ist sowohl von Unbehagen als auch von einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit geprägt, da es andeutet, dass der Kampf gegen das Böse vergeblich sein könnte und dass seine Macht außerhalb unserer Kontrolle liegt. Darüber hinaus verleiht der Gedanke, dass auch diejenigen, die nicht an das Böse glauben, für seinen Einfluss anfällig sein können, dem Zitat ein Element der Verletzlichkeit und Angst. Insgesamt ist die emotionale Wirkung dieses Zitats eine tiefe Beunruhigung und ein Gefühl für die gewaltige, unaufhaltsame Kraft des Bösen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Marie von Ebner-Eschenbach
- Tätigkeit:
- Österreichische Schriftstellerin
- Epoche:
- Realismus
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- Emotion:
- Neutral