Auf jede erdenkliche Weise muss die Gerechtigkeit gepflegt und erhalten werden, sowohl um ihrer selbst willen als auch besonders der Steigerung von Ehre und Ruhm wegen.
- Cicero

Klugwort Reflexion zum Zitat
Cicero betont in diesem Zitat die zentrale Bedeutung der Gerechtigkeit als grundlegende Tugend. Er hebt hervor, dass Gerechtigkeit nicht nur ein Selbstzweck ist, sondern auch eine Voraussetzung für gesellschaftliche Anerkennung, Ehre und Ruhm. Diese Sichtweise verbindet moralische Prinzipien mit pragmatischen Überlegungen und zeigt, dass ethisches Handeln sowohl individuell als auch gesellschaftlich wertvoll ist.
Die Reflexion zeigt, dass Cicero Gerechtigkeit als eine Tugend versteht, die gepflegt und erhalten werden muss, da sie die Grundlage für eine funktionierende Gesellschaft bildet. Sie schafft Vertrauen, Ordnung und Respekt unter den Menschen. Gleichzeitig erkennt er an, dass gerechtes Handeln auch zu persönlicher Ehre und Anerkennung führt, was zeigt, dass moralisches Handeln nicht nur altruistisch, sondern auch im Eigeninteresse sein kann.
Dieses Zitat lädt dazu ein, die Bedeutung von Gerechtigkeit im eigenen Leben und in der Gesellschaft zu reflektieren. Wie oft setzen wir uns aktiv für gerechtes Handeln ein, und wie oft bleiben wir passiv, wenn Ungerechtigkeit geschieht? Cicero erinnert uns daran, dass Gerechtigkeit kein automatisches Ergebnis ist, sondern aktiv gepflegt werden muss – sowohl durch individuelle Entscheidungen als auch durch gesellschaftliche Strukturen.
Letztlich ist dies ein Aufruf, Gerechtigkeit als grundlegende Tugend in allen Lebensbereichen zu fördern. Cicero inspiriert uns, ethische Prinzipien nicht nur um ihrer selbst willen, sondern auch als Basis für persönliche und gesellschaftliche Entwicklung zu schätzen. Seine Worte sind eine zeitlose Erinnerung daran, dass Gerechtigkeit nicht nur das Fundament einer friedlichen Gesellschaft ist, sondern auch eine Quelle von Respekt und Anerkennung.
Zitat Kontext
Marcus Tullius Cicero, ein römischer Staatsmann, Redner und Philosoph, lebte in einer Zeit, in der politische Intrigen und Machtkämpfe das gesellschaftliche Leben prägten. Dieses Zitat spiegelt seine Überzeugung wider, dass Gerechtigkeit sowohl ein moralisches Ideal als auch ein praktisches Mittel ist, um gesellschaftliche Stabilität und persönlichen Erfolg zu erreichen.
Der historische Kontext zeigt, dass Cicero Gerechtigkeit als eine zentrale Tugend in seiner politischen Philosophie betrachtete. Er argumentierte, dass gerechtes Handeln nicht nur die Gesellschaft stärkt, sondern auch die Grundlage für langfristige persönliche und politische Anerkennung bildet. Seine Worte sind ein Appell an die Führungskräfte seiner Zeit, ethische Prinzipien über kurzfristige Vorteile zu stellen.
Auch heute bleibt dieses Zitat relevant. In einer Welt, die oft von Ungerechtigkeiten und sozialen Ungleichheiten geprägt ist, erinnert es daran, wie wichtig es ist, Gerechtigkeit aktiv zu fördern und zu verteidigen. Cicero lädt uns ein, nicht nur passiv gerecht zu sein, sondern aktiv zur Schaffung einer gerechteren Gesellschaft beizutragen.
Seine Worte inspirieren dazu, Gerechtigkeit als eine Tugend zu sehen, die nicht nur moralischen Wert hat, sondern auch Grundlage für nachhaltigen Erfolg und Respekt ist. Sie sind eine zeitlose Aufforderung, Gerechtigkeit sowohl in persönlichen Entscheidungen als auch in gesellschaftlichen Strukturen zu priorisieren und zu schützen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Cicero
- Tätigkeit:
- römischer Staatsmann, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
- Epoche:
- Klassische Antike
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- Emotion:
- Keine Emotion