Antistrophe zum 74sten Venetianischen Epigramme Wundern darf es mich nicht, daß manche die Hunde verleumden: Denn es beschämt zu oft leider den Menschen der Hund.
- Arthur Schopenhauer

Klugwort Reflexion zum Zitat
Arthur Schopenhauer nutzt in diesem Zitat den Hund als Spiegel für menschliche Schwächen. Er kritisiert, dass Menschen oft Tiere – insbesondere Hunde – schlechtmachen, weil sie im Vergleich zur Loyalität und Ehrlichkeit der Tiere ihre eigenen Mängel erkennen. Der Hund symbolisiert hier bedingungslose Treue, Ehrlichkeit und Instinkt, während der Mensch häufig von Eigennutz und Heuchelei geprägt ist.
Diese Reflexion fordert dazu auf, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen. Schopenhauer mahnt indirekt zur Demut, indem er verdeutlicht, dass tierische Tugenden dem Menschen oft überlegen sind. Er fordert uns auf, von den einfachen, aber authentischen Verhaltensweisen der Tiere zu lernen.
In einer Welt, in der Egoismus und soziale Masken oft den Alltag bestimmen, bleibt diese Botschaft aktuell. Sie inspiriert dazu, aufrichtig, loyal und respektvoll zu handeln – Qualitäten, die der Mensch häufig vernachlässigt.
Das Zitat motiviert dazu, sich ehrliche und treue Eigenschaften bewusst zu eigen zu machen und die eigenen Schwächen nicht auf andere zu projizieren.
Zitat Kontext
Arthur Schopenhauer (1788–1860) war ein deutscher Philosoph, der für seine pessimistische Weltanschauung bekannt ist. In seinen Werken befasste er sich häufig mit der Natur des Menschen und zog dabei oft Vergleiche zur Tierwelt.
Dieses Zitat verdeutlicht Schopenhauers kritischen Blick auf menschliches Verhalten und hebt die moralischen Qualitäten von Tieren hervor.
Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Reflexion über Menschlichkeit, Ethik und Selbstwahrnehmung anregen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Arthur Schopenhauer
- Tätigkeit:
- deutscher Philosoph
- Epoche:
- Moderne
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- Emotion:
- Keine Emotion