Alle Männer sind doch irgendwo Pedanten, die guten in der sogenannten Moralität [...] – Kantische Maximen, breite weite Fächer, Prinzipien müssen sie alle haben.
- Jean Paul

Klugwort Reflexion zum Zitat
Jean Paul beschreibt in diesem Zitat eine allgemeine menschliche Eigenschaft: die Neigung zur Pedanterie, besonders in moralischen Fragen. Er spielt darauf an, dass selbst die besten Menschen bestimmte Prinzipien und Maximen haben, an denen sie festhalten. Diese Prinzipien geben ihnen Orientierung, können jedoch auch in eine starre, pedantische Haltung führen.
Diese Reflexion fordert dazu auf, den eigenen Umgang mit Prinzipien und Regeln kritisch zu hinterfragen. Jean Paul verdeutlicht, dass moralische Prinzipien wichtig sind, aber nicht zu unflexiblen Dogmen werden dürfen. Eine gesunde Balance zwischen Prinzipientreue und Offenheit ist notwendig.
In einer Welt, die zunehmend von Meinungen und Ideologien geprägt ist, bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie mahnt dazu, moralische Werte bewusst zu hinterfragen und nicht in rigidem Denken zu verharren.
Das Zitat inspiriert dazu, Prinzipien als Orientierungshilfe zu nutzen, jedoch gleichzeitig flexibel und kritisch zu bleiben.
Zitat Kontext
Jean Paul (1763–1825) war ein deutscher Schriftsteller, der für seine humorvollen und tiefgründigen Werke bekannt war. Er setzte sich oft kritisch mit gesellschaftlichen und moralischen Themen auseinander.
Dieses Zitat reflektiert Jean Pauls Skepsis gegenüber starrer Prinzipientreue und mahnt zur Balance zwischen moralischer Orientierung und Offenheit.
Seine Gedanken bleiben relevant, da sie zur Reflexion über den Umgang mit moralischen Werten und Prinzipien anregen.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Jean Paul
- Tätigkeit:
- deutscher Schriftsteller
- Epoche:
- Romantik
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- Emotion:
- Keine Emotion