Eine sprachliche Eigenart ist, ebenso wie ein Anführungszeichen, nur dann wirklich zu rechtfertigen, wenn sie sehr sparsam eingesetzt wird und wenn der Benutzer sie bewusst einsetzt.
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Eine sprachliche Eigenart ist, ebenso wie ein Anführungszeichen, nur dann wirklich zu rechtfertigen, wenn sie sehr sparsam eingesetzt wird und wenn der Benutzer sie bewusst einsetzt.
Geld sparen ist eine gute Sache. Der eine ruiniert sich aber, wenn er zu viel auf einmal spart.
Sparsamkeit kann es nur dort geben, wo es auch Effizienz gibt.
Sparsamkeit ist ein großer Brunnen von Einkommen.
Sparsamkeit in allen Dingen ist die vernünftige Handlung eines rechtdenkenden Menschen.
Wer erst spart, wenn es schon zur Neige geht, der hat die Zeit verpasst. Denn was sich unten im Grunde noch findet, ist nicht nur das Wenigste, sondern auch das Schlechteste.
Wer ein Land mit tausend Wagen regieren will, muss ehrfürchtig und aufrichtig sein, sparsam mit den Ausgaben umgehen, die Menschen lieben und das Volk zu den richtigen Zeiten beschäftigen.
Der Geiz ist der Sparsamkeit mehr entgegengesetzt, als die Freigebigkeit.
Soll der Käse etwas taugen, hab er nicht 10 000 Augen wie einst Argus. Auch nicht klein, breit und dick, so soll er sein! Kein Methusalem an Jahren werd er durch zu langes Sparen; nein, der Büßrin reich an Thränen soll er gleichen, Magdalenen. Habakuk einst kochte Brei, breiig nicht der Käse sei! Was man liest von Lazarus, gelte auch vom caseus: Dort hört man's im Klageton, hier als Ruhm: »er stinket schon«.
Bei einer Verabredung zum Essen esse ich den ganzen Tag nur wenig, um Platz zu sparen, und dann gehe ich aufs Ganze: Ich entscheide mich für dieses Essen und diese Bestellung, und ich wähle dich, mein Gegenüber, aus, um es mit dir zu teilen. Eine solche Mahlzeit hat eine wunderbare Intimität.
Die Sparsamkeit ist keine Tugend. Denn zur Sparsamkeit oder zum Sparen gehört weder Geschicklichkeit noch Talent. Wenn wir sie mit der Verschwendung gegeneinander halten, so gehört dazu, um ein Verschwender mit Geschmack zu sein, weit mehr Talent und Geschicklichkeit als zum Sparen, denn Geld ablegen kann auch der Dümmste... Daher auch solche Personen, die das Geld durchs Sparen erwerben, sehr niedrige Seelen sind. Unter den Verschwendern findet man aber aufgeweckte und geistreiche Personen.
Der Geiz steht zur Sparsamkeit in größerem Gegensatz als die Freigiebigkeit.
Beginnt der Reiche zu sparen, fängt er damit beim Armen an.
Diese Revolution, die Informationsrevolution, ist auch eine Revolution der freien Energie, aber einer anderen Art: der freien geistigen Energie. Unser Macintosh-Computer verbraucht heute weniger Strom als eine 100-Watt-Glühbirne, und er kann Ihnen täglich Stunden sparen. Was wird er in zehn oder 20 Jahren oder in 50 Jahren leisten können?