Die Einsamkeit ist wie ein kalter Wind, der unsere Seele durchdringt und uns den Atem raubt.
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Die Einsamkeit ist wie ein kalter Wind, der unsere Seele durchdringt und uns den Atem raubt.
Ich gehe nur aus, um mir neuen Appetit auf das Alleinsein zu holen.
Eines der schönsten Dinge auf der Welt ist es, eine Reise zu machen; aber ich gehe am liebsten allein. In einem Zimmer kann ich die Gesellschaft genießen, aber im Freien ist die Natur Gesellschaft genug für mich. Ich bin dann nie weniger einsam als wenn ich allein bin... Ich sehe keinen Sinn darin, gleichzeitig zu gehen und zu reden. Wenn ich auf dem Land bin, möchte ich so vegetieren wie das Land... Ich mag die Einsamkeit, wenn ich mich ihr hingebe, um der Einsamkeit willen...
Der geistreiche Mensch wird vor allem nach Schmerzlosigkeit, Ungehudeltsein, Ruhe und Muße streben, folglich ein stilles, bescheidenes, aber möglichst unangefochtenes Leben suchen und demgemäß, nach einiger Bekanntschaft mit den sogenannten Menschen, die Zurückgezogenheit und, bei großem Geiste, sogar die Einsamkeit wählen.
Ein Mensch kann nur er selbst sein, solange er allein ist, und wenn er die Einsamkeit nicht liebt, wird er die Freiheit nicht lieben, denn nur wenn er allein ist, ist er wirklich frei.
Sonach ist es ein aristokratisches Gefühl, welches den Hang zur Absonderung und Einsamkeit nährt.
Besonders Tewler Americanus ärgerte sich über eine harte Logik, die seinen tiefsten Glauben an seine praktische Isolation von den Angelegenheiten der restlichen Welt aufhob, wann immer er sich dafür entschied, sich zurückzuziehen. Er war aus der alten Welt geflohen und hasste das Gefühl, dass er zurückgezogen wurde, um mit dem Rest der Menschheit ein gemeinsames Schicksal zu teilen.
Heilige, stille Einsamkeit, Mutter aller Gnaden!
Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt, nicht aber hineingreift, wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in die Kälte der Einsamkeit flieht und jammert, daß das Feuer brennt.