Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass die Schulbildung auf die Jugend beschränkt ist. Wie kann das sein, in einer Welt, in der die Hälfte der Dinge, die ein Mensch mit 20 weiß, mit 40 nicht mehr wahr ist - und die Hälfte der Dinge, die er mit 40 weiß, war noch nicht entdeckt worden, als er 20 war?

- Arthur C. Clarke

Arthur C. Clarke

Klugwort Reflexion zum Zitat

Arthur C. Clarke fordert in diesem Zitat eine neue Perspektive auf das Konzept der Bildung. Er argumentiert, dass Lernen und Wissen nicht auf die Jugend begrenzt sein sollten, da sich das Wissen ständig weiterentwickelt und neue Entdeckungen gemacht werden. Was eine Person mit 20 Jahren zu wissen glaubt, könnte mit 40 veraltet oder ungenau sein, und das Wissen, das mit 40 erlangt wurde, war zu einem früheren Zeitpunkt möglicherweise noch nicht bekannt. Clarke verdeutlicht, dass lebenslanges Lernen notwendig ist, um mit den Veränderungen in der Welt und den fortwährenden Entdeckungen Schritt zu halten.

Das Zitat regt dazu an, über den traditionellen Ansatz der Schulbildung nachzudenken, der oft das Lernen als etwas sieht, das nur in der Jugend abgeschlossen wird. Es erinnert uns daran, dass die Geschwindigkeit des Wissenswachstums in der modernen Welt so hoch ist, dass Lernen ein fortlaufender Prozess sein muss. In einer Zeit des technologischen Fortschritts und der ständigen Entdeckungen ist es entscheidend, dass Menschen jeden Alters sich weiterhin bilden und anpassen.

In einem breiteren Kontext fordert uns Clarke dazu auf, unsere Vorstellung von Bildung zu erweitern und den Wert von kontinuierlichem Lernen zu erkennen. Wir sollten uns nicht nur auf die formale Schulbildung verlassen, sondern auch die Fähigkeit schätzen, im Erwachsenenalter neues Wissen zu erwerben und unsere Perspektiven auf der Grundlage neuer Entdeckungen und Entwicklungen anzupassen. Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der nicht nur für junge Menschen, sondern für alle wichtig ist.

Daten zum Zitat

Autor:
Arthur C. Clarke
Tätigkeit:
brit. Science-Fiction-Autor
Epoche:
Nachkriegszeit
Emotion:
Keine Emotion