Warum sollten die Leute jemals Anerkennung für Wohltätigkeit annehmen, wenn sie doch wissen, dass sie auf andere Weise nicht so viel Freude an ihren Guineas haben?

- Arthur Conan Doyle

Arthur Conan Doyle

Klugwort Reflexion zum Zitat

Arthur Conan Doyle stellt hier die Frage nach der Motivation zur Wohltätigkeit. Er verweist darauf, dass Menschen durch großzügige Taten oft mehr Freude erfahren, als sie es durch materiellen Besitz oder persönlichen Luxus könnten. Diese Aussage reflektiert die Idee, dass das Geben einen tieferen Sinn und Zufriedenheit stiftet, die reiner materieller Wohlstand nicht bieten kann.

Diese Reflexion fordert dazu auf, die eigene Haltung zu Wohltätigkeit zu hinterfragen. Doyle betont indirekt, dass Geben nicht nur den Empfänger bereichert, sondern auch den Geber. Der Akt der Großzügigkeit wird hier als Quelle von Freude und Erfüllung dargestellt. In einer Welt, die häufig durch Konsum geprägt ist, erinnert dieses Zitat daran, dass wahre Zufriedenheit oft aus selbstlosen Handlungen resultiert.

Das Zitat inspiriert dazu, über den Wert von Mitgefühl und Hilfsbereitschaft nachzudenken und sich bewusst für gemeinnützige Zwecke einzusetzen. Es ermutigt, Freude im Geben zu finden und Wohltätigkeit als eine Form des persönlichen Glücks zu begreifen.

Zitat Kontext

Arthur Conan Doyle (1859–1930) war nicht nur als Schriftsteller bekannt, sondern setzte sich auch sozial für benachteiligte Gruppen ein. Das Zitat reflektiert seine humanistische Sichtweise, dass gesellschaftliches Engagement einen höheren Wert haben kann als materieller Besitz.

Zu Doyles Zeiten war Philanthropie ein zentrales Thema unter wohlhabenden Bürgern. Sein Zitat könnte als Kritik an reiner Status-Wohltätigkeit verstanden werden, die eher aus Pflichtgefühl denn aus echter Freude am Helfen entsteht.

Daten zum Zitat

Autor:
Arthur Conan Doyle
Tätigkeit:
brit. Schriftsteller
Epoche:
Moderne
Mehr?
Alle Arthur Conan Doyle Zitate
Emotion:
Keine Emotion