Wäre die Gesellschaft von Narren nicht, wäre ein geistreicher Mensch oft sehr ratlos.

- François de La Rochefoucauld

François de La Rochefoucauld

Klugwort Reflexion zum Zitat

Das Zitat hat eine tiefgreifende emotionale Wirkung und deutet darauf hin, dass das Streben nach Wissen und Weisheit oft durch die Gesellschaft von Menschen behindert wird, denen es an intellektueller Neugier und kritischem Denken mangelt. Es impliziert, dass diejenigen, die spirituelle Einsichten besitzen, nicht immer verlässliche Wegweiser sind, da sie möglicherweise nur ein begrenztes Verständnis von der Welt und ihren Abläufen haben. Der Satz zeichnet das Bild einer Welt, in der das Streben nach Wahrheit und Wissen durch Unwissenheit und Oberflächlichkeit behindert wird und in der das Streben nach Weisheit oft fehlgeleitet ist. Er deutet auf ein tiefes Gefühl der Frustration und Enttäuschung über den Zustand der Gesellschaft hin und auf die Sehnsucht nach einer Welt, in der intellektuelle Neugier und kritisches Denken geschätzt und gefördert werden.

Daten zum Zitat

Autor:
François de La Rochefoucauld
Tätigkeit:
französischer Adliger, Soldat und Schriftsteller
Epoche:
Aufklärung
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Emotion:
Neutral