Sonderlich geht's in deutschen Landen fein zu, daß ein Fürst den andern, ein Edelmann den andern, eine Stadt die andere und allesamt einer den andern hindert.
- Martin Luther

Klugwort Reflexion zum Zitat
Martin Luther kritisiert in diesem Zitat die mangelnde Einigkeit und das gegenseitige Blockieren innerhalb der deutschen Gesellschaft seiner Zeit. Er beschreibt eine Gesellschaft, in der Rivalität und Misstrauen herrschen, was Fortschritt und Zusammenarbeit behindert.
Diese Reflexion fordert dazu auf, über die Folgen von Spaltung und Konkurrenzdenken nachzudenken. Luthers Worte mahnen, dass gegenseitiges Blockieren und Neid nicht nur individuelles, sondern auch kollektives Wachstum hemmen. Kooperation und Zusammenhalt sind hingegen Voraussetzung für Fortschritt.
In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spaltungen und politische Konflikte zunehmen, bleibt diese Botschaft hochaktuell. Sie ruft dazu auf, gemeinsam Lösungen zu suchen und Egoismen zu überwinden, um gesellschaftlichen Fortschritt zu ermöglichen.
Das Zitat inspiriert dazu, den Wert von Zusammenhalt und Zusammenarbeit neu zu erkennen und aktiv zu fördern.
Zitat Kontext
Martin Luther (1483–1546) war ein deutscher Theologe und Reformator, dessen Kritik an kirchlichen und gesellschaftlichen Zuständen maßgeblich zur Reformation beitrug.
Dieses Zitat spiegelt Luthers Frustration über die politische Zersplitterung Deutschlands im 16. Jahrhundert wider. Seine Forderung nach Einigkeit war Teil seines Bestrebens, nicht nur kirchliche, sondern auch gesellschaftliche Missstände zu reformieren.
Luthers Kritik bleibt relevant, da sie zur Reflexion über Kooperation und gesellschaftlichen Zusammenhalt anregt.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Martin Luther
- Tätigkeit:
- deutscher Theologe, Mönch und Reformator
- Epoche:
- Spätrenaissance / Manierismus
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- Emotion:
- Keine Emotion