So viel sich auch um und in mir ändre: Dieselbe Sonne, die mich als Kind bestrahlte, sieht unverändert mich jetzt an.

- Jean Paul

Jean Paul

Klugwort Reflexion zum Zitat

Dieses Zitat scheint ein Gefühl der Nostalgie auszudrücken, gepaart mit einem Gefühl der Enttäuschung oder Frustration darüber, dass die Zeit nicht die erwarteten Veränderungen im Leben des Erzählers gebracht hat. Die Verwendung des Wortes „unverändert“ deutet auf einen Mangel an persönlichem Wachstum oder Entwicklung hin, und der Kontrast zwischen der Jugend des Erzählers und dem heutigen Alter kann Gefühle des Bedauerns oder der Sehnsucht nach einer Zeit hervorrufen, in der das Leben einfacher oder erfüllter schien. Insgesamt legt das Zitat eine bittersüße Wertschätzung für den Lauf der Zeit nahe sowie die Erkenntnis, dass Veränderung und Wachstum nicht immer linear oder vorhersehbar sind.

Daten zum Zitat

Autor:
Jean Paul
Tätigkeit:
deutscher Schriftsteller
Epoche:
Romantik
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Emotion:
Erkenntnis