Religion und Philosophie müssen getrennt bleiben. Wir dürfen weder göttliche Offenbarungen in die Philosophie noch philosophische Meinungen in die Religion einbringen.
- Isaac Newton

Klugwort Reflexion zum Zitat
Isaac Newton hebt in diesem Zitat die Notwendigkeit hervor, Religion und Philosophie als getrennte Disziplinen zu behandeln. Diese Trennung dient dazu, sowohl die Reinheit der philosophischen Analyse als auch die spirituelle Integrität religiöser Offenbarungen zu bewahren. Philosophie ist die Suche nach Wahrheit durch logisches Denken und empirische Beweise, während Religion auf Glauben, Offenbarung und moralische Führung basiert. Newtons Standpunkt könnte als Appell verstanden werden, dogmatische Überlagerungen in beiden Bereichen zu vermeiden, um ihre jeweiligen Ziele nicht zu verwässern.
Das Zitat regt dazu an, darüber nachzudenken, wie die Vermischung von Religion und Philosophie sowohl intellektuell als auch spirituell schädlich sein kann. Es fordert dazu auf, die Stärken beider Ansätze zu nutzen, ohne sie gegenseitig zu beeinflussen oder zu dominieren. Newtons Worte betonen die Bedeutung klarer methodischer Grenzen, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden.
Zitat Kontext
Isaac Newton war nicht nur ein bahnbrechender Wissenschaftler, sondern auch ein tiefgründiger Denker in Bezug auf Religion und Philosophie. Dieses Zitat spiegelt seine Überzeugung wider, dass das Streben nach wissenschaftlicher und philosophischer Erkenntnis nicht durch religiöse Dogmen beeinträchtigt werden sollte und umgekehrt. Es ist Teil seiner umfassenden Auseinandersetzung mit den Grundlagen von Wissen und Glauben.
Daten zum Zitat
- Autor:
- Isaac Newton
- Tätigkeit:
- engl. Mathematiker, Physiker, Astronom und Philosoph
- Epoche:
- Aufklärung
- Mehr?
- Alle Isaac Newton Zitate
- Emotion:
- Keine Emotion